Mehr als 1500 Menschen betroffen

Fliegerbombe in Westtünnen erfolgreich entschärft

+
Der Evakuierungsradius rund um die Bombe im Pählenweg. (Klicken Sie rechts oben in das Bild, um die komplette Karte zu sehen.)

Hamm - In Westtünnen ist am Mittwochabend eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Der Bereich rund um die Dietrich-Bonhoeffer-Schule war gesperrt, rund 1520 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Unser Newsticker zum Nachlesen.

Die Bombe war nach Angaben der Stadt bei Bauarbeiten am Pählenweg gefunden worden. Sie liegt demnach in vier Metern Tiefe im Boden. Eine Betreuungsstelle für die Evakuierten wird in der Konrad-Adenauer-Realschule eingerichtet. Dort wird auch die Einsatzzentrale der Feuerwehr angesiedelt.

Betroffene Straßen 1 Betroffene Straßen 2 Betroffene Straßen 3 (PDFs)

Es handelte sich um eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Evakuierungsradius rund um den Fundort belief sich auf 500 Meter.

Lesen Sie hier unseren Newsticker nach:

21.13 Uhr: Die Bombe ist entschärft! Evakuierung und Sperrungen sind aufgehoben, gerade wird den Wartenden in der Realschule mitgeteilt, dass sie nach Hause dürfen. 

20.33 Uhr: Die Evakuierung ist abgeschlossen. Die Polizei hat noch einmal kontrolliert, ob alle Anwohner ihre Häuser verlassen haben. Jetzt kann Karl-Heinz Clemens vom Kampfmittelräumdienst seine Arbeit beginnen. Der Fundort muss noch einmal leer gepumpt werden - in vier Metern Tiefe sickert Grundwasser in die Grube -, dann kann er sich an die Entschärfung machen. 

Freigabe zum Entschärfen!

19.55 Uhr: In der Evakuierungszone wohnen mehrere ältere Personen, deshalb dauert die Räumung nach wie vor an. Die Malteser unterstützen die Einsatzkräfte dabei, Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten beim Verlassen ihrer Wohnungen zu helfen. 

19.26 Uhr: Sogar für die Unterhaltung ist im Foyer der Schule gesorgt: Musikschüler machen sich dort für eine (unerwartet öffentliche) Probe bereit... 

19.15 Uhr: In der Realschule füllen sich die Räume mit Westtünner Bürgern. Das DRK versorgt die Menschen mit Tee und Gebäck.

Bombenfund in Westtünnen - Evakuierung und Entschärfung 

18.35 Uhr: Auch in den Häusern trifft die Feuerwehr nur wenige Bewohner an. Die Siedlung ist zum größten Teil leer, die meisten Menschen haben sich bereits einen Unterschlupf für die Dauer der Evakuierung gesucht.

18.28 Uhr: Die Lage scheint sich herumzusprechen. Der im Evakuierungsradius liegende Netto-Markt war schon geräumt, ehe die Feuerwehr dort anrückte, um die Kunden zum Verlassen des Ladens aufzufordern.

18.15 Uhr: Die Polizei sperrt die Zufahrtsstraßen. Niemand soll mehr in die Sektionen hereinfahren können. Dann werden die Einsatzkräfte damit beginnen, an den Türen zu klingeln und die Bereiche zu evakuieren. 

17.30 Uhr:  Vor Ort läuft ein Treffen der Einsatzkräfte zur Lagebesprechung. Anschließend sollen elf Straßensperren eingerichtet und mit der Evakuierung des Räumungsgebietes begonnen werden. Die Entschärfung der Bombe wird im Anschluss von Fachleuten des Kampfmittelräumdienstes durchgeführt.

Die Einsatzzentrale der Feuerwehr ist an der Konrad-Adenauer-Realschule eingerichtet. Hier ist auch die Betreuungsstelle für die Evakuierten.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare