Fragen und Antworten

Bomben in Hamm: Warum muss es immer so schnell gehen?

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Die erfolgreichen Feuerwerker mit der jüngsten Bombe im Hammer Westen.

Hamm - Die vierte Weltkriegsbombe des Jahres 2018 ist im Hammer Westen entschärft worden. Weitere dürften folgen – Hamm war im Zweiten Weltkrieg wiederholt Ziel alliierter Luftangriffe.

Wieviele Bomben noch unentdeckt im Boden liegen, ist unbekannt. Welche Regeln beim Umgang mit Blindgängern gelten, wissen Bezirksregierung und Stadt. Fragen und Antworten zu diesem spannenden Thema lesen Sie hier:

Werden Blindgänger gezielt gesucht, oder sind es eher Zufallsfunde bei Bauarbeiten? 

Es handelt sich überwiegend um gezielte Funde nach Luftbildauswertungen im Zuge von geplanten Bauarbeiten.

Bombe im Hammer Westen: Die Evakuierung in Bildern

Wieviele Entschärfungen gab es im vergangenen Jahr? 

2017 gab es fünf Bombenentschärfungen und zwei Evakuierungen (hier waren drei Fundorte außerhalb von Wohngebieten). 2018 gab es bislang vier Bombenentschärfungen mit vier Evakuierungen.

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Was kostet so ein Einsatz, und wer trägt die Kosten? 

Die Bezirksregierung übernimmt die Kosten für Sondierungen, Bohrungen, Entschärfung und Beseitigung der Bomben. Welche Kosten zusätzlich anfallen ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Die Spanne reicht von null Euro bis hin zu mittleren fünfstelligen Beträgen.

...und wenn es mal brennt?!?

Was passiert, wenn während einer Evakuierung ein Paralleleinsatz für die Feuerwehr anfällt? 

Bei Evakuierungen werden hauptsächlich freiwillige Feuerwehrleute eingesetzt. Die Berufsfeuerwehr bleibt somit einsatzbereit.

Muss immer sofort entschärft werden? 

Ein Erlass von 2014 verlangt eine „unverzügliche“ Entschärfung. Eine freigelegte Bombe gilt als gefährlich. Unannehmlichkeiten durch eine der Evakuierung sind kein Grund, sich in Gefahr zu begeben.

Das gilt aus Sicht der Stadt übrigens auch, wenn gleichzeitig ein Fußball-Länderspiel (oder ein WM-Finale) läuft...

 

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