Erfolgreicher Einsatz in den Lippewiesen

Bomben am Hammer Flugplatz geborgen und entschärft

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Das übliche "Erinnerungsfoto" nach getaner Arbeit: Karl-Heinz Clemens mit seinem Team.

[Update 15.30 Uhr] Hamm - Nur eine Woche nach der jüngsten Aktion sind in Hamm am Dienstag zwei weitere Blindgänger entschärft worden. Darüber hinaus gab es auch eine Überraschung.

Auch diesmal lagen die Fundorte zwischen Münsterstraße und Fährstraße. Die beiden 125 Kilogramm schweren Fliegerbomben in den Lippewiesen unweit des Flugplatzes waren dort wiederum bei Sondierungsarbeiten für das Projekt "Erlebensraum Lippeaue" entdeckt worden. Die Entschärfungen durch Sprengmeister Karl-Heinz Clemens begannen um 14 Uhr; für die Dreifach-Aktion benötigte er insgesamt nicht einmal 75 Minuten. Überraschend war im Anschluss noch von einer dritten Bombe die Rede: Unweit der gemeldeten Fundstellen bargen die Experten auch eine 15 Kilogramm schwere Brandbombe.

Bombenentschärfung in den Lippewiesen

Im Sperrradius von 250 Metern befanden sich keine Wohnhäuser oder Betriebe. Es war folglich diesmal keine Evakuierungsaktion nötig (siehe Karte). Für die Zeit der Entschärfung blieb der Luftraum in dem Bereich bis zu einer Höhe von 500 Metern gesperrt.

Auf dem Parkplatz an der Straße Brökermersch versammelten sich die Einsatzkräfte.

Die beteiligten Hilfskräfte hatten sich auf dem Parkplatz hinter der Firma "Möbel Boss" (Brökermersch) versammelt. Insgesamt waren rund 40 Personen (Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt) im Einsatz.

Der betroffene Bereich. Klicken Sie rechts oben in das Bild, um die Karte zu vergrößern.

Am 28. Januar 2019 hatte eine vergleichbare Aktion auf dem Flugplatzgelände ein Verkehrschaos verursacht.

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