Nachbarschaftsstreit

Mit 2 Promille: Bockum-Höveler (53) zündet sturzbetrunken Nachbars Garage an   

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Der Bockum-Höveler leerte in der Garage einen Benzinkanister (hier nur ein Symbolfoto). 

Hamm - Zwei Promille hatte der sturzbetrunkene 53-jährige Bockum-Höveler im Blut, als er im Juni die Garage seines Nachbarn anzündete. Mit dem sprichwörtlichen "blauen Auge" ist er davongekommen.

Hintergrund der Tat war anscheinend ein seit längerem schwelender Streit zwischen den beiden Parteien. Im sturzbetrunkenen Zustand – ein Blutalkoholwert von zwei Promille wurde später festgestellt – war der Angeklagte damals zu nachtschlafender Zeit auf das Gelände seines Nachbarn getorkelt. In der Garage hatte er einen Benzinkanister gefunden und auf dem Boden ausgeleert. Anschließend hatte er das Benzin angezündet. Es gab eine stattliche Verpuffung. 

Die Nachbarn wurden durch den Knall geweckt und verständigten Polizei und Feuerwehr. Während die Brandschützer noch das Feuer löschten, wurde der 53-Jährige bereits von der Polizei als Tatverdächtiger ausgemacht. Durch das Feuer wurden ein Mofa im Wert von 200 Euro, ein Rollator im Wert von 1.000 Euro und ein Fahrrad beschädigt.

Minder schwerer Fall von Brandstiftung

Für die Tat ist der 53-Jährige am Dienstag vor dem Hammer Schöffengericht zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Bockum-Höveler räumte die Vorwürfe in der Gerichtsverhandlung ein. Das Gericht erkannte auf einen minder schweren Fall von Brandstiftung. Neben der Bewährungsstrafe wurde dem Mann eine Arbeitsauflage erteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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