Zweitstandort an Stefanstraße

TuWa räumt Provisorium ein - Sporthalle bald einsatzbereit

Die provisorische Sporthalle des TuWa Bockum-Hövel an der Eichstedtstraße wird zurzeit eingeräumt. Wann sie genutzt werden kann, ist noch unsicher.
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Die provisorische Sporthalle des TuWa Bockum-Hövel an der Eichstedtstraße wird zurzeit eingeräumt. Wann sie genutzt werden kann, ist noch unsicher.

Genutzt hat der Turn- und Wassersportverein (TuWa) Bockum-Hövel die Ferdi-Hübner-Halle in den vergangenen Wochen nicht mehr, weil es durch die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie verboten war. Doch seit dem 31. März ist auch aus baulichen Gründen Schluss.

Bockum-Hövel – Wegen der maroden Dachkonstruktion dürfen dort kein Training und keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden. Die Sportler ziehen aus.

Dabei gehen sie in den kommenden Jahren getrennte Wege. Die Gerätesportabteilung geht komplett in die Halle an der Stefanstraße. Denn dort können die Geräte im Hallenboden fest verankert werden. Das ist in der neuen mobilen Sporthalle an der Eichstedtstraße nicht möglich. „Wir haben aber versucht, alle anderen Abteilungen in der neuen Halle unterzubringen“, sagt Nils Fiedlers, Vorsitzender des TuWa.

Umzug trotz Corona möglich

Trotz Corona könne der Umzug unter gewissen Sicherheitsvorkehrungen erfolgen. Umziehen wird auch die Geschäftsstelle des TuWa, die bislang ebenfalls in der Ferdi-Hübner-Halle untergebracht ist. Man habe an der Hohenhöveler Straße 5 ein neues Büro. Das werde voraussichtlich Anfang Mai eröffnet. Bis dahin sei der Verein aber telefonisch, über E-Mail und Fax erreichbar, so Fiedlers.

Arbeiten in Containern abgeschlossen

Die Halle jedenfalls wird schon vorher einsatzbereit sein. Sie werde in der ersten Aprilwoche fertig, die Außenanlage eine Woche später, teilt Stadtsprecher Lukas Huster auf Anfrage unserer Zeitung mit. In der Halle müsse noch der Boden gelegt werden, die Arbeit in den Containern sei bereits abgeschlossen. Die Corona-Epidemie habe auf die Arbeiten keinen Einfluss gehabt. Die seien ganz regulär durchgeführt worden.

Der aktuelle Erlass zu Corona gelte bis zum 19. April – also genau bis zum Ende der Osterferien, nach denen eine normale Nutzung vor der aktuellen Situation geplant gewesen sei. Von daher habe die Verwaltung nach dem jetzigen Stand noch kein weitergehendes Zeitfenster. Alle aktuellen Infos zum Coronavirus in NRW und Hamm finden Sie hier in unserem Sonderressort.

Abriss der Ferdi-Hübner-Halle geplant

Die Verwaltung beabsichtige, die Ferdi-Hübner-Halle abzureißen. Die Mittel dafür sollen in die Haushaltsplanberatungen zum Haushalt 2021/2022 eingebracht werden, teilt Huster weiter mit. Ein Termin für den Abriss gebe es noch nicht. Zunächst müsse man das Ergebnis zu den Haushaltsplanberatungen und den entsprechenden Beschluss abwarten.

Ebenso wenig hatte Huster über den Bau der neuen Sporthalle Einzelheiten parat. Bis zur Verabschiedung des Haushalts 2021/22 im Herbst solle für die Ferdi-Hübner-Halle eine langfristige Ersatzlösung erarbeitet sein und entsprechend Geld im Haushalt eingeplant werden. Ob diese auf dem Gelände der ehemaligen Halle errichtet werden solle, sei noch nicht entschieden.

Nicht ohne TuWa-Mitglieder

Auch Fiedlers äußerte sich nicht im Detail. Man habe natürlich mit der Stadt gesprochen, allerdings ganz unverbindlich, um eine Idee davon zu bekommen, was die Stadt sich vorstellen könnte. Viel weiter wolle er sich öffentlich nicht äußern. Wichtig sei ihm, die nächsten Schritte nicht ohne die Mitglieder zu gehen, so Fiedlers. Die Zukunft des TuWa werde daher auf der nächsten Mitgliederversammlung ein großes Thema sein. Angesichts von Corona könne man aber noch nicht sagen, wann die stattfinden werde. Er wünsche sich, einen Termin noch vor den Kommunalwahlen. Besonderen Wert legt Fiedlers auf die Feststellung: „Die Stadt lässt uns nicht im Regen stehen.“

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