Stadt räumt Fahrradkäfige am Bockum-Höveler Bahnhof auf

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Aus den Fahrradkäfigen am Bahnhof Bockum-Hövel hat die Stadt jetzt alle Fahrräder entfernt, die vier Wochen nicht bewegt wurden.

Bockum-Hövel - Abgeholt wurden jetzt alle Fahrräder aus den Fahrradkäfigen am Bahnhof Bockum-Hövel, die in den vier Wochen zuvor nicht bewegt wurden. Insgesamt seien es 13 gewesen, teilte Stadtsprecher Tom Herberg auf Anfrage des WA mit.

Es sei in Bockum-Hövel das erste Mal gewesen, sodass man noch keine Vergleichszahlen für diesen Standort habe, sagte Herberg. Am Bahnhof Hamm habe man bei der Aktion 60 und in Heessen habe man vier Räder entfernt. Übernommen hatte die Aufgabe die Zukunftsfabrik des Kommunalen Jobcenters, die die Räder auch in der eigenen Fahrradwerkstatt verwertet. Was noch gut ist, wird fit gemacht, alle anderen Fahrräder werden als Ersatzteillager ausgeschlachtet.

Zuvor werden die Fahrräder aber noch ein halbes Jahr aufbewahrt, bevor sie endgültig ins Eigentum der Stadt Hamm übergehen. Wem bis dahin einfällt, dass er sein Zweirad einmal am Bahnhof abgestellt und dann vergessen hatte, bekommt also noch eine Chance. Melden können sich die Eigentümer beim Bürgeramt in Bockum-Hövel.

In den beiden Fahrradkäfigen am Bockum-Höveler Bahnhof sind übrigens noch Plätze frei. Es gibt zurzeit keine Warteliste. Jeder, der den Zugang beantragt, bekommt einen Chip zur Öffnung der Tür. Im neuen Fahrradkäfig erfolgt der Zugang ausschließlich durch den Chip. Der alte Fahrradkäfig kann weiterhin auch mit den ausgegebenen Schlüsseln geöffnet werden. Zuständig ist auch hier das Bürgeramt Bockum-Hövel.

Im Gegensatz zu den Fahrradfahrern finden die Autofahrer, die den Pendlerparkplatz am Bahnhof ansteuern, nicht immer eine Lücke für ihr Fahrzeug. Zurzeit führe die Verwaltung eine Zählung zu verschiedenen Tagen und Zeiten durch. Die Bezirksvertretung habe dazu den Auftrag erteilt, so Herberg. Nach der Zählung werde geprüft, welche Maßnahmen bei hoher Auslastung möglich seien, um die Situation zu entspannen. Dabei gehe man auch der Frage nach, ob es vielleicht zusätzliche Grundstücke gebe. Das Ergebnis werde der Bezirksvertretung dann vorgelegt, sagte Herberg. Insgesamt sei es jedoch das Ziel, den Fahrradverkehr und den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiv zu halten. Dazu gehöre auch die Busanbindung des Bahnhofs, so Herberg.

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