Stadt richtet Zone 30 ein

Tempo runter auf der Straße Im Sundern - viele Autos zu schnell

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Bockum-Hövel - Die Stadtverwaltung hat das Teilstück der neu ausgebauten Straße Im Sundern zur Tempo-30-Zone erklärt. Geschwindigkeitsmessungen hatten ergeben, dass die Autofahrer dort zu schnell fahren.

Die CDU in Bockum-Hövel freut, dass die Stadtverwaltung das Teilstück der Im Sundern zur Tempo-30-Zone gemacht hat. „Bereits in der Sitzung im Mai haben wir den Antrag gestellt, die Geschwindigkeit dort zu reduzieren. Ein Anlieger hat uns auf die überhöhten Geschwindigkeiten aufmerksam gemacht, da die Straße von der Römerstraße bis zur Pieperstraße nach der Fertigstellung des Ausbaus auch zum schnellen Fahren verleitet“, so der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion, Andreas Schwienhorst. 

Die Verwaltung hatte vom 22. bis 28. Oktober Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, die die Beobachtungen von Anliegern bestätigt haben. Wie Stadtsprecher Tom Herberg auf WA-Anfrage mitteilte, seientäglich rund 1.000 Autos gemessen worden. Aufgestellt wurde dazu kein Blitzer, sondern die Stadt setzte ein Seitenmessgerät ein. Diese kleinen Kästen können ganz unauffällig zum Beispiel an Laternen montiert werden. 

Im Schnitt habe man Geschwindigkeiten von etwas mehr als 50 Kilometern pro Stunde gemessen. Viele seien schneller gewesen als Tempo 50. Zwei Ausreißer mit Tempo 78 und 83 seien auch darunter gewesen, so Herberg. Angesichts der kleinen Zufahrten und Werksausfahrten sei es nachvollziehbar, die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde zu beschränken. Zudem sei die Strecke ja auch Ersatz für die abgerissene Pieperstraßenbrücke.

Die Bockum-Höveler CDU-Fraktion begrüßt die Einrichtung einer Tempo-30-Zone Im Sundern.

Die CDU freut sich darüber, dass die Verwaltung kurzfristig gehandelt und eine entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzung eingerichtet habe. „Die Straße wird von vielen Pendlern auf dem Weg zum Bockum-Höveler Bahnhof genutzt. Durch das Tempolimit wird somit auch die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern erhöht“, ist sich Bezirksvorsteherin Vera Dunkel-Gierse sicher. Das sei besonders in der dunklen Jahreszeit wichtig.

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