Pop, Punk, Hardrock: "Püttstock" lässt Radbod leben und beben

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Tolle Atmosphäre beim Püttstock auf Radbod.

Bockum-Hövel - Es soll eine erneute Steigerung zu den vergangenen zwei Jahren werden: Am Samstag, 14. Juli, findet im Kulturrevier Radbod wieder das "Püttstock"-Festival statt. Freunde der Rock- und Punkmusik sollen voll auf ihre Kosten kommen.

"Wir haben diesmal recht bekannte Bands dabei und die Musik beschränkt sich nicht nur auf eine Richtung“, sagt Mitorganisator Tom Bartsch. War die Bandauswahl bei der Premiere des Festivals 2016 noch auf Bands aus Hamm beschränkt, wurde sie in diesem Jahr erneut über die Stadtgrenzen hinaus ausgeweitet. Als Headliner wird bei der dritten Auflage des Festivals die Band „Ultraschall“ das Kulturrevier rocken.

"Ultraschall" haben sich Alternative Funk Rock zur Aufgabe gemacht. Die vier aus Koblenz stammenden Musiker verbinden markante Rhythmen des Funks mit starken Gitarrenriffs und stimmungsvollen, eingängigen sowie frischen Melodien. Der Ton ist dabei ironisch bis persönlich, gerne auch mal politisch, aber in jedem Fall mit deutschsprachigen Texten.

Als Co-Headliner wird die Band „Fitches“ auftreten. Neben zahlreichen anderen Festivals in Deutschland werden die Jungs aus Dortmund auch in Hamm einen Stopp einlegen und auf Radbod Songs spielen, die an Led Zeppelin erinnern.

Die Organisatoren setzen in diesem Jahr zwar als Headliner auf zwei auswärtige Bands, doch auch die Hammer Musikszene wird vertreten sein. Mit der Punk-Band Paranoya und den Prog-Rockern Aphelion hat das Püttstock zwei alteingesessene Hammer Bands mit am Start.

Und ein lokaler Newcomer wird das Festival eröffnen: The Black Suede Shoes. 2016 gegründet, haben Andre, Fabi, Ari, Siso und Johnny sich den Hard Rock als Devise vorgenommen.

„Es wird wie in den letzten Jahren eine geile Atmosphäre sein. Die Prognose für das Wetter ist auch klasse“, freut sich Bartsch auf die diesjährige Auflage. Neben rockiger Musik wird es auch „was zu Futtern“ und viele Info-Stände geben.

Klare Kante gegen Rechts zeigen

Bartsch betont, dass die Püttstock-Organisatoren mit dem Festival nicht nur die Hammer Musikszene aufmischen und Radbod als Festivalstandort stärken, sondern auch öffentlich eine klare Kante gegen Rechts zeigen möchten. „Uns regt es auf, wie viele Rechtsrockkonzerte es in Hamm gibt“, so Bartsch. Dagegen wolle man sich auf dem Püttstock deutlich positionieren.

Beginn ist um 19 Uhr; Einlass um 18 Uhr. Die Karten kosten im Vorverkauf sieben und an der Abendkasse neun Euro. Sie können im Ticket Corner Hamm, Oststraße 47 oder unter Telefon 02381/926155 erworben werden.

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