Zeitplan

Mit der Radbod-Halde wird Nummer fünf der Hügelkette dieses Jahr endgültig gestaltet

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Das Haldenzeichen auf der Halde Radbod steht bereits. Weitere Arbeiten sollen in diesem Jahr folgen.

Bockum-Hövel – Umfangreiche Freischneidearbeiten hat die RAG Montan Immobilien im Februar auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände an der Bergehalde Radbod durchgeführt. Das waren die Vorbereitungsarbeiten für die endgültige Gestaltung, die noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden soll.

Eine Entwurfsplanung dafür hatte die RAG Montan Immobilien gemeinsam mit der Stadt Hamm ausgearbeitet und bereits bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht. Man rechne mit einer baldigen Antwort, sagte Frank Schwarz, Sprecher der RAG Montan Immobilien. Vorbereitet werde derzeit auch ein Erörterungstermin zu dieser Entwurfsplanung. Ebenso arbeite man an der Ausschreibung der Bauleistungen. Die könne jedoch erst erfolgen, wenn die zugelassene Planung von der Bezirksregierung zurückkomme. 

Auch ein Baustart stehe daher noch nicht fest. Allerdings hatte Schwarz in einer früheren Mitteilung schon einmal das vierte Quartal dieses Jahres genannt. Das Jahr 2023 war als möglicher Termin für die Entlassung aus der Bergaufsicht angeführt worden. Über Einzelheiten der Planung wollte Schwarz noch nichts mitteilen.

Kleine Hügelkette

Die Radbod-Halde gehört zur Haldenfamilie des Lippeparkes. Insgesamt fünf solcher Erhebungen bilden im Westen der Stadt Hamm von der Halde Sundern in Pelkum südlich der Lippe bis Bockum-Hövel im Norden eine kleine Hügelkette. Auf vier von ihnen stehen bereits die orangefarbenen Haldenzeichen als herausragende Merkmale der Neugestaltung. Nur noch auf der Halde Sundern fehlt der Aussichtsturm. 

Die Halde Radbod

Die Grundfläche der Halde Radbod beträgt rund 25,5 Hektar. Das Ende der Schüttung war im Jahr 1990. Sie hat eine Höhe von rund 30 Metern über ihrer Umgebung. Ihr höchster Punkt liegt etwa 81 Meter über dem Meeresspiegel. Gut erreichbar ist die Bergehalde derzeit über die Straße An den Fördertürmen. Obwohl sie noch unter Bergaufsicht steht, ist sie bereits frei zugänglich.

Wegweisung geplant

Mehrfach wurde schon der Wunsch geäußert, eine Ausschilderung der Zuwegung und der Wege auf und um die Halde einzurichten. Denn wer keine Ortskenntnis besitzt, muss lange Umwege in Kauf nehmen, wenn er sich verläuft. Die Wegweisung soll im Rahmen der endgültigen Gestaltung vorgenommen werden

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