Dritter Kreisverkehr an Friedrich-Ebert-Straße geplant

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Die Ausfahrt vom Parkplatz am Rathauscenter sorgt immer wieder für Staus – Linksabbieger kommen einfach nicht weg. Jetzt ist klar: Es wird an dieser Stelle künftig einen Mini-Kreisverkehr geben, der für einen besseren Verkehrsfluss sorgt. Möglich wurde das, weil die Stadt Grund und Boden erwerben konnte, um Platz für den Kreisverkehr bereitzustellen.

Bockum-Hövel - Ein dritter Kreisverkehr soll die Lage an der Friedrich-Ebert-Straße nach dem Teilausbau entspannen. Ihn hatte die SPD lange gefordert - und die Bereitschaft von Eigentümern, Teile ihrer Grundstücke zu verkaufen, hat ihn jetzt möglich gemacht.

Das Problem: An Markt- und Samstagen bilden sich erhebliche Rückstaus auf dem Parkplatz des Rathauscenters – denn gerade jene, die den Parkplatz nach links verlassen, haben es schwer und kommen nicht weg. Das beschrieb die SPD-Fraktion in der Bezirksvetretung unter anderem im vergangenen Sommer in einem Antrag, an dieser Stelle einen Kreisverkehr einzurichten.

Das wäre die Lösung – das sah vier Wochen später auch die Stadtverwaltung so und schrieb in ihrer Stellungnahme: „Bei der Planung der Friedrich-Ebert-Straße wurde ein Kreisverkehrsplatz als Knotenpunktform der Rathauscenter-Parkplatzzufahrt bereits berücksichtigt.“

Zu wenig Platz für einen Minikreisverkehr

Aber da gab es noch ein kleines Hindernis: „Innerhalb der jetzigen Straßenfläche ist dies nicht möglich.“ Denn der Ausbau eines Kreisverkehrsplatzes sei abhängig von der Bereitschaft der Eigentümer der östlich und westlich angrenzenden Grundstücke, hierfür Flächen abzugeben. Die Stadt kündigte an, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen.

Das gefiel Damian Chatha, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD in der Bezirksvertretung, und er hoffte, „dass die Gespräche positiv verlaufen.“ Denn eine Einigung sei im Sinne aller Bockum-Höveler, die von einem Kreisverkehr an dieser Stelle profitieren würden.

Grundstückseigentümer haben Quadratmeter abgegeben

In der vergangenen Woche berichtete Henning Lyszio vom Tiefbau- und Grünflächenamt bei einer Bürgerversammlung zu den Straßenplanungen: Zu den beiden Kreisverkehren an der Hammer Straße und im Kreuzungsbereich der Rautenstrauch- und Bäumerstraße komme noch ein dritter Kreisverkehr – ein Mini-Kreisverkehr. Der sei an der Zufahrt zum Marktplatz geplant.

Die Fahrbahn soll breiter und die Gehwege schmaler werden, vorhandene Bäume gefällt und durch neue, kleinere Bäume ersetzt werden. Die Radwege blieben insgesamt erhalten – und: Auch Parkplätze sind geplant. Die Grundstückseigentümer haben Gemeinsinn gezeigt.

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