Besitzerin stört Unbekannten

Mann quält Schaf: Polizei Hamm sucht nach Zeugen

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Symbolbild

[Update 18:24 Uhr] Bockum-Hövel - Ein bislang Unbekannter hat in einem Stall an der Erlenfeldstraße ein Schaf gequält.

Der Mann hat sich offenbar an dem Tier vergangen. Die Tat ereignete sich bereits am Samstag, 29. Dezember, in einem Stall an der Erlenfeldstraße. Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei und bittet mögliche Zeugen, sich auf der Wache zu melden.

Der Gesuchte soll gegen 22 Uhr über den Weidezaun gestiegen und in den Stall eingedrungen sein. Dort band er einem Schaf unter anderem einen Strick um den Hals und machte das Tier bewegungsunfähig. Die in der Nähe wohnende Besitzerin bemerkte den Mann und eilte zu ihrem Stall. Daraufhin ergriff der Täter die Flucht und lief in Richtung Römerstraße davon.

Es soll sich um einen 25 bis 30 Jahre alten und etwa 1,75 bis 1,80 Meter großen Mann handeln. Er hat eine hagere Statur und längere, dunkle Haare, die aber nicht schulterlang sind. Er trug einen längeren Anorak. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 916-0 entgegen.

Sodomistische Taten in Hamm selten

Sodomistische Taten hat es in Hamm seit vielen Jahren nicht mehr gegeben, beziehungsweise sind seit Jahren nicht mehr bei der Polizei angezeigt worden. Die letzten bekannt gewordenen Fälle trugen sich im Jahr 2005 ebenfalls in Bockum-Hövel zu. Damals verging sich ein Mann zunächst im Juni an Ziegen, die im Außenbereich eines Kindergartens an der Rautenstrauchstraße gehalten wurden.

Zwei Tage später kam es an der Graudenzer Straße zu einem Übergriff auf ein Pferd. Im Zuge der Berichterstattung wurde bekannt, dass dort auch im März 2005 ein weiteres Pferd missbraucht worden sein sollte. Ob jemals ein Täter ermittelt wurde, ließ sich gestern nicht klären.

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