OB zum K(r)rampf um St. Jupp: Thema ist durch!

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Das Krankenhaus St. Josef steht vor dem Aus.

Hamm - Die Diskussion um die Schließung des St. Joseph-Krankenhauses in Bockum-Hövel reißt nicht ab. Die Ratsfraktion die Linke hat sich die Sichtweise der Bürgerinitiative „Erhalt des St. Josef Krankenhaus“ zu eigen gemacht und spricht sich für den Erhalt aus. Sehr zum Verdruss der übrigen Ratsfraktionen.

In der jüngsten Ratssitzung wurde den Linken Populismus und Unredlichkeit vorgeworfen. Zumal es in dem Antrag heißt: „Wir sind weiterhin und noch mehr davon überzeugt, dass das Krankenhaus St. Jupp ein wichtiger Faktor im Hammer Gesundheitswesen ist und kämpfen weiter um den Erhalt des Krankenhauses.“

„Hören sie auf, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen“, sagte unter anderem Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Das Thema „Schließung“ sei durch und habe nie in den Händen der Stadt Hamm gelegen. Es müsse nun darum gehen, eine vernünftige Nachnutzung zu finden.

Rundgang um das St. Josef Krankenhaus Bockum Hövel

Daher hat der OB in der vergangenen Woche einen Brief an die Franziskusstiftung verfasst, den er in der Ratssitzung verlas. In dem Schreiben stellt Hunsteger-Petermann klar, dass es wichtig, sei, schnell Klarheit „über die Belastbarkeit von Interessensbekundungen möglicher Projektentwicklung und Investoren zu erhalten“.

Nach wie vor gebe es zahlreiche Spekulationen und Vermutungen in der Bevölkerung über mögliche Projektentwickler und Investoren. Er habe daher dem Geschäftsführer der St. Barbara-Klinik empfohlen, eine formalisierte Konzeptausschreibung für die Liegenschaft vorzunehmen.

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„Ich erwarte, dass über diesen Prozess bis Ende des Jahres ein Kreis bevorzugter Bieter identifiziert werden kann, oder auch die Feststellung zu treffen ist, dass ein ernsthafter Interessent noch nicht zur Verfügung steht“, heißt es in dem Schreiben. Der OB bietet der Stiftung bei dieser Ausschreibung die Hilfe des Stadtplanungsamtes an.

Abschließend schreibt Hunsteger: „Ich bin zuversichtlich, dass ein solches offenes Akquiseverfahren hilfreich ist, falschen Behauptungen entgegenzutreten, seriösen Interessenten sei der Zugang zur Mitwirkung verwehrt.“

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