Lebendige Geschichte beim Bockum-Höveler Heimattag

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Bezirksvorsteher Udo Helm (Mitte) eröffnete am Samstagmorgen den 1. Bockum-Höveler Heimattag im Haus der Begegnung.

Bockum-Hövel – „Es ist ein schönes Gefühl mitzuerleben, dass das Heimatbewusstsein in unserem Stadtbezirk Bockum-Hövel so lebendig ist und sehr gut präsentiert wird“, sagte Udo Helm, Bockum-Hövels Bezirksvorsteher, anlässlich der Eröffnung des 1. Bockum-Höveler Heimattages im Haus der Begegnung in der Friedrich-Ebertstraße.

Die Besucher der Ausstellung konnten an über 500 Bilder die Geschichte hautnah miterleben und erhielten dabei auch noch die richtigen Informationen über Gebäude und Einrichtungen, wie die Zeche Radbod und die Bockum-Höveler Freibäder, die längst aus dem Ortsbild verschwunden sind.

Sven Ahlemeier, einer der Organisatoren des Heimattages, präsentierte im Verlauf des Tages gleich zwei Geschichten. Zum einen war dies die Geschichte von Bockum-Hövel, zum anderen die, wie es zur Ausstellung überhaupt gekommen war. „2012 ist mit der Facebook Seite „Bock town – hier bin ich zuhaus“ angefangen, es entstand die Idee alte Bilder zusammen zu tragen“, so Ahlemeier. Wenig später hatte die Gruppe dann Kontakt zu Josef Lensing und Günter Bachtrop, zwei ausgesprochen Kenner der Geschichte und Eigentümer von zahlreichen Bildern. Lensing und Bachtrop sind aber nur zwei von vielen Unterstützern. Besonders der 90jährige Bockum-Höveler Karlheinz Lach lieferte Hintergründe zur Geschichte des Ortsteils und der Geschichte von Radbod, die die Organisatoren noch nicht kannten.

„Angefangen haben wir mit rund 20 Fotos“, Frank Hoffmann, ein weiterer Organisator des Heimattages. Inzwischen sind es mehrere Hundert. Ausgestellt wurden am Samstag rund 500 Fotos. Viele Besucher rätselten, über die Standorte der abgebildeten Gebäude und Einrichtungen. Mit Hilfe der Heimatfreunde wurden diese jedoch schnell gelöst. Für einige ältere Besucher der Ausstellung war es jedoch ein Blick zurück in die eigene Jugendzeit. So war es klar, dass am Samstag so manche alter Geschichte wieder zum Leben erweckt wurde.

„Die Ausstellung verdient, dass sie auch einmal länger präsentiert wird“, befanden übereinstimmend Bezirksvorsteher Udo Helm und die vielen Besucher. Deshalb soll nun nach entsprechenden Möglichkeiten gesucht werden. Ein war für alle Besucher jedoch am Samstag ganz klar, die Ausstellung war sehr gut und hat die Geschichte hervorragend präsentiert.

Die Organisatoren hatten sich sogar etwas Besonderes ausgedacht. Sie verkauften T-Shirts und Tassen mit Fotos von Bockum-Hövel, um auch so die Verbundenheit zum Stadtbezirk zu zeigen.

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