Keine Angaben zu den Ermittlungen

SEK beschlagnahmt "Sturmgewehr" in Bockum-Höveler Autowerkstatt

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Eine Kalaschnikow Modell AK-74. (Symbolbild)

Bockum-Hövel - Bei den beiden Waffen, die am Mittwochmorgen in Bockum-Hövel sichergestellt wurden, handelt es sich offensichtlich nicht um historische Kriegsgeräte. Eines der beiden Objekte ähnele einer Kalaschnikow, also dem russischen Sturmgewehr-Klassiker. Die zweite Waffe sei wohl eine Pistole oder ein Revolver.

Das erklärte eine Sprecherin der Dortmunder Staatsanwaltschaft auf WA-Nachfrage. Ob die Waffen funktionsfähig sind, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Diese könnten sich noch einige Zeit hinziehen. Zugehörige Munition wurde offenbar nicht sichergestellt; jedenfalls gibt es dazu keine Angaben. 

Wie berichtet, waren am Mittwochvormittag drei Objekte in Bockum-Hövel, darunter eine Autowerkstatt, durchsucht worden. Daran beteiligt waren auch Spezialeinsatzkräfte der Polizei. Die Aktionen gingen ohne weitere Zwischenfälle über die Bühne. Es wurde niemand festgenommen und gab auch keine Widerstandshandlungen.

Kein Zusammenhang mit Straftaten

Ermittelt wird gegen einen 31-jährigen Hammer wegen möglicher Verstöße gegen das Waffen- beziehungsweise Kriegswaffenkontrollgesetz. Über die Hintergründe der Ermittlungen wurde bislang von der Staatsanwaltschaft nichts preisgegeben. 

Nur so viel: Die sichergestellten Waffen seien bislang nicht mit anderen Straftaten in Zusammenhang zu bringen, hieß es aus Dortmund. Wie und warum der Beschuldigte in den Fokus der Ermittler geraten konnte, wird von der Staatsanwaltschaft derzeit nicht beantwortet.

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