Spiel-Kunst am Tor zur City: Auf der Wiese vor dem Rathaus wird für 75000 Euro ein Klettergerüst aufgestellt

So soll der "Cloverwood" im Park vor dem Bockum-Höveler Rathaus aussehen.
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So soll der "Cloverwood" im Park vor dem Bockum-Höveler Rathaus aussehen.

Bagger und Betonlaster im Park vor dem Bockum-Höveler Rathaus: Die Arbeiten für das Errichten der neuen Spielskulptur laufen derzeit. „Cloverwood“ heißt das Großgerät, das Anfang September dort stehen soll.

Bockum-Hövel – Das neue Spielgerät stammt von der Berliner Seilfabrik und ist deren neueste Schöpfung. „Der Prototyp“, wie Bezirksvorsteherin Vera Dunkel-Gierse nicht ohne Stolz sagt, denn die Bockum-Höveler werden die Ersten sein, die darauf herumklettern können.

In ihrer letzten Sitzung dieser Wahlperiode, die im Juni stattfand, beschloss die Bezirksvertretung das Aufstellen dieser Spielskulptur auf der Parkwiese vor dem Bürgeramt einstimmig. Die Idee, den Park auf diese Weise aufzuwerten, stammt von der CDU Bockum-Hövel. Inzwischen ist ein großer Teil der Erdarbeiten erledigt, und das Fundament ist gegossen. Auch die Holz-Hackschnitzel, die als Fallschutz dienen, türmen sich bereits neben der Fläche. Baubeginn war am vergangenen Montag. Die Kosten einschließlich des Wegebaus liegen nach Mitteilung eines Stadtsprechers bei rund 75000 Euro.

Spielgerät optisch an Natur angelehnt

Das Klettergerüst sieht von oben betrachtet wie ein vierblättriges Kleeblatt aus. Den äußeren Rahmen nennt die Berliner Firma Kleeblattring. Er besteht aus Brettschichtholz der Lärche. „Hier werden die Seile durch den patentierten, erstmals in Holz eingesetzten, Charlotte-Connector, gespannt“, schreibt das Unternehmen dazu auf seiner Homepage.

Im Inneren des Kleeblattringes ist ein Netz befestigt. Der Durchmesser beträgt insgesamt 8,7 Meter, die Höhe 2,7 Meter. „Sowohl der Rahmen, als auch das aufgespannte Flächennetz bieten eine spannende Herausforderung für Kletter-, Hangel- und Balancierfans“, beschreibt die Berliner Seilfabrik die möglichen Aktivitäten.

„Das wird ein Hingucker“: Das sagen der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Schwienhorst (links), Maximilian Weißenberg und Bezirksvorsteherin Vera Dunkel-Gierse.

Mehr Qualität und Modernisierung

Durch diese wie ein Kunstwerk anmutende Spielskulptur soll der Eingangsbereich in die Höveler City aufgewertet und die Aufenthaltsqualität besonders für Kinder, Jugendliche und Familien erhöht werden. „Es ist ein echter Hingucker und für uns der Auftakt für die Aufwertung der gesamten Höveler City. Das wird nach der Wahl in den kommenden Jahren eine große Rolle spielen“, sagt Dunkel-Gierse.

Die neue Spielskulptur sieht die CDU auch als Ergänzung zum Spielplatz am alten Markt. Der werde auf Grund seiner Lage von vielen Kindern und Jugendlichen nicht geschätzt. Er liege zu weit abseits. Als weiteres Projekt solle auch die Skateranlage auf dem Alten Marktplatz verbessert werden. Die triste Fläche soll in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Stadtteilzentrum durch eine farbliche Gestaltung des Bodens aufgewertet werden. Die Anregung dazu hätten Jugendliche selbst beim jüngsten Jugendforum im Stadtbezirk gegeben, so Dunkel-Gierse.

Auch im Tierpark hat sich einiges getan: Der rund eine Million Euro teure Abenteuerspielplatz, der den Namen „Fabeltier Erlebniswelt“ trägt, wurde eingeweiht. Aus dem Jugendforum Uentrop kam vergangenes Jahr konstruktive Kritik mitsamt Vorschlägen zur Verbesserung des Funparks in Werries. Einiges wurde und soll gemacht werden.

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