Große Gebiete ohne schnelles Internet in Bockum-Hövel

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Das Gewerbegebiet Römerstraße gehört zu den unterversorgten Bereichen. Die meisten Betriebe haben keinen schnellen Zugang zum Internet.

Bockum-Hövel - Die schnelle Verbindung ins Internet suchen Unternehmen und Bürger in einigen Bereichen von Bockum-Hövel vergeblich. Es gibt große Inseln, die anerkannterweise unterversorgt sind. Dazu gehört zum Beispiel das Gewerbegebiet Römerstraße mit fast allen Betrieben.

Auch in den Gewerbegebieten Radbod und Hüserstraße besitzen die wenigsten Firmen einen schnellen Zugang zur Datenautobahn. Fast der komplette Außenbereich ist unterversorgt. Dazu gehören auch die Bauerschaften Barsen, Holsen und Geinegge. Weitere Gebiete sind Teile der Uphofstraße, der Horster Straße und der Bereich dazwischen, Gebiete südlich der Bülow- und der Wittekindstraße, Bereiche zwischen Strackstraße und Ernst-Heinkel-Straße bis hoch zur Blücherstraße, Bereiche westlich der Straßen Am Hang und der Flurstraße sowie die Bockumer Heide. Und die Auflistung ist nicht einmal vollständig.

In diesen Gebieten liegen die meisten der anerkannt mit schnellem Internet unterversorgten Haushalte, Unternehmen und Institutionen. Als unterversorgt gilt, wer nur einen Anschluss mit weniger als 30 mbit/s bekommen kann. Als nicht unterversorgt gelten unter anderem die Bereiche, in denen die Telekom die vorhandenen Kupferkabel mit dem sogenannten Vectoring ertüchtigt hat. Hier sind Download-Geschwindigkeiten bis zu 100 mbit/s möglich. Nicht unterversorgt sind auch die meisten Teile der Hammer Straße.

Immer wieder komme es vor, dass Anlieger in nicht unterversorgten Bereichen dennoch kein schnelles Internet haben, sagt der Breitbandkoordinator der Stadt Hamm, Tim Wegemann. Ihnen empfiehlt er, zum einen, die Geschwindigkeit des eigenen Anschlusses unter breitbandmessung.de festzustellen, und zum anderen sich auch zu melden. Dazu hatte er zuletzt in der Bezirksvertretung Heessen gesagt, dass einzelne Anschlüsse auch fälschlich nicht erfasst worden sein könnten.

Auf der Internetseite www.breitbandausschreibungen.de sind unter den laufenden und abgeschlossenen Verfahren weitere Einzelheiten einzusehen, darunter auch die Karte der Stadt Hamm mit einem groben, nicht adressgenauen Überblick über die unterversorgten Gebiete. Hier ist auch zu erkennen, dass die Stadt Hamm in fünf Lose aufgeteilt ist. Los 1 sind große Teile des Stadtbezirks Bockum-Hövel. Die Grenzen bilden die Bahnlinie nach Münster, die Lippe und die Stadtgrenze. Derzeit läuft die Ausschreibung für den Ausbau des Glasfasernetzes in Hamm. Drei Unternehmen haben sich darum beworben, darunter die Stadtwerke Hamm. Der Zuschlag soll Ende Juli erfolgen (WA berichtete).

Wer wissen will, ob er anerkannt unterversorgt ist, kann zu Tim Wegemann über www.breitband-hamm.de Kontakt aufnehmen. Weitere Informationen unter: www.breitbandmessung.de www.breitbandausschreibungen.de

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