Es bleibt beim Umzug von "St. Jupp" im Jahr 2021

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Das St.-Josef-Krankenhaus soll wie geplant im Jahr 2021 umziehen.

Bockum-Hövel – Die St.-Barbara-Klinik hält auch weiterhin am aktuellen Zeitplan fest, den Umzug des St.-Josef-Krankenhauses zum erweiterten Standort in Heessen Ende des Jahres 2021 durchzuführen. Das machte Geschäftsführer Frank Lohmann noch einmal deutlich. Man befinde sich im Zeitplan.

Zum aktuell laufenden Veräußerungsverfahren für das St.-Josef-Krankenhaus wollte er nicht weiter Stellung nehmen. Abgeschlossen ist inzwischen Stufe 1, das Interessenbekundungsverfahren. Es sei Stillschweigen vereinbart worden, um – wie schon in der Bezirksvertretung dargestellt – jedwede Mauschelei zu verhindern. Das betreffe sogar die Fragen, wie viele Investoren sich gemeldet hätten und ob sich auch Unternehmen aus Hamm darunter befänden. Ob das 21 000 Quadratmeter große Grundstück mit dem aufstehenden Gebäude des St.-Josef-Krankenhauses übergeben werde, oder ob die St.-Franziskus-Stiftung den Abriss selbst vornehmen werde, das seien Details, die mit dem potenziellen Investor geklärt werden müssten, so Lohmann.

Im Veräußerungsverfahren steht jetzt der nächste Schritt an. Die St.-Barbara-Klinik will als Ausloberin des Verfahrens heute, Mittwoch, die Bewerber auswählen, mit denen weitere Verhandlungen geführt werden sollen, und sie auffordern, bis 30. Juli erste Angebote mit Entwurfskonzepten einzureichen. Auf dieser Grundlage sollen bis zum 2. September weitere Verhandlungen geführt werden.

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Lohmann versicherte auch noch einmal, dass das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) mit den Kassenarztsitzen für Chirurgie, Neurochirurgie und Allgemeinmedizin in Bockum-Hövel bleiben werde. Die drei Praxen, die auch gesellschaftsrechtlich zusammengehörten, würden aber ohne irgendwelche Betten arbeiten. Wer Betten vorhalte, müsse auch gewährleisten, dass sie an sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang betrieben würden. Zumindest für die Zeit, in der das Krankenhaus abgerissen und an seiner Stelle etwas Neues gebaut werde, müsse das MVZ in einer anderen Immobilie untergebracht werden. Ob es dann in einen Neubau zurückziehe, hänge nicht zuletzt auch vom künftigen Investor ab.

 Nach Aussage Lohmanns ist das St.-Josef-Krankenhaus noch voll in Betrieb. Es seien noch keine Stationen geschlossen worden. Erneut versicherte er, dass es nach dem Umzug der medizinischen Angebote nach Heessen in der St.-Barbara-Klinik Palliativbetten geben werde. Um eine ganze Station zu betreiben, reiche ihre Zahl nicht aus. Es sei geplant, sie auf einer anderen Station als einen getrennten Bereich anzugliedern. Wo, das stehe derzeit noch nicht fest.

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