Nach blutigem Streit in der Königstraße

Hammer Messerstecher (40) aus dem Koma erwacht

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Die Situation an der Königstraße am Freitagabend.

Hamm – Der 40-jährige Messerstecher von der Königstraße ist aus dem künstlichen Koma erwacht.

Der Mann hatte dort am Freitagabend einen 16-jährigen Syrer während eines bereits laufenden Polizeieinsatzes niedergestochen und war daraufhin von einem Beamten durch einen Pistolenschuss außer Gefecht gesetzt worden. Er konnte bislang noch nicht zu dem Vorgang von der Polizei befragt werden.

Gegen den Mann wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Die Staatsanwaltschaft geht von einer heimtückischen Tatbegehung aus. Gegen ihn wurde inzwischen auch ein Haftbefehl erlassen.

Die Hintergründe der Tat sind derweil weiterhin unklar. Bislang deutet alles auf einen Nachbarschaftsstreit zwischen dem 40-Jährigen, der türkische Wurzeln hat, und einem syrischen Verwandten des 16-Jährigen hin.

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Letztmals Schusswaffengebrauch vor drei Jahren

Dass ein Polizeibeamter von seiner Dienstwaffe Gebrauch machen musste, geschah in Hamm zuletzt im Juni 2016. Ein damals 41-jähriger Mann hatte an der Schottschleife nach einem Trinkgelage einen 52-jährigen Bekannten erstochen und war aus der Wohnung geflohen. Polizeibeamte stellten ihn auf der Münsterstraße und wurden von ihm mit einem Messer bedroht. Einer der Beamten schoss daraufhin einmal und traf das Bein des 41-Jährigen.

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