"Black Rose"

Segelschiff auf der Meile: Pirates plant Anbau

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"Wir brauchen Ersatz für's Weihnachtszelt!!! Und müssen noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten. Daher ist jetzt mal Eure Meinung gefragt! The Pirates Black Rose...", schreiben die Betreiber des Pirates auf der Facebook-Seite. 

HAMM - Es klingt wie der Stoff für ein Piratenabenteuer Marke „Fluch der Karibik“. Doch dieser Stoff ist keine Fiktion. Karsten Plaß, Inhaber der Szene-Kneipe „Pirates“ auf der Südstraße will seinen Gästen ein dem Namen entsprechendes Ambiente bieten: Im jetzigen Biergarten soll ein dauerhafter Anbau entstehen, der die Form eines Piratenschiffes hat.

Am Donnerstag postete Plaß auf Facebook einen ersten Entwurf, um – wie er sagt – „die Resonanz beim Publikum auszuloten“.

Und diese schien seine Idee zu bestätigen. „200 Gefällt-mir-Klicks in nur zwei Stunden sind ganz ordentlich“, meint der Gastronom, der das „Pirates“ seit sieben Jahren betreibt. Inzwischen beschäftigt sich auch die Stadt mit dem Thema, denn natürlich gilt es, genehmigungsrechtliche Dinge zu klären.

Der Vorabentwurf, den Plaß selbst gefertigt hat und der von einem Architekten „ins Reine“ gebracht werden soll, sieht auf einer Fläche von 300 Quadratmetern eine Mischung aus Biergarten, Restaurant, Bühne und Discothek vor. Gut 24 mal 15 Meter sollen die Ausmaße des Schiffsrumpfes werden. Da ein Piratenschiff ohne Masten nicht funktioniert (Plaß: „Dann könnte ich ja auch die Titanic bauen“), will er darauf ungerne verzichten. Hier werde es aber wohl auf einen Kompromiss hinauslaufen, der auf Wunsch der Stadt die Giebelhöhe von rund 12 Metern nicht überschreite.

Plaß schwebt ein Betrieb auf zwei Etagen vor. Während sich im Schiffsbauch Restaurantbetrieb, Konzertort (mit fester Backline und Bühne) und Disco ergänzen, wird der Biergarten aufs Deck des Schiffes ziehen. Der Rumpf soll eine mit Holz verkleidete Stahlkonstruktion sein. „Natürlich müssen Details noch geklärt werden“, so Plaß. Da das Haus unter Denkmalschutz stehe, gehe es beispielsweise um Abstände zum Gebäude.

Geht das Schiff auf der Südstraße ganzjährig vor Anker, hätte Plaß damit gleichzeitig ein saisonales Problem beseitigt: Das Partyzelt zur Weihnachtszeit entfiele und damit auch ein Lärmproblem für die Anwohner. Zweifel an der finanziellen Machbarkeit hat Plaß nicht. „Das ist alles im Vorfeld abgeklopft“, sagt er. Werden Plaß und Stadt sich baulich einig, heißt es also „Leinen los!“ - oz

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