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Volksbank legt starke Zahlen für 2018 vor

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Von: Jörn Funke

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© Mroß

Hamm - Die Volksbank verzeichnet für das Jahr 2018 deutliche Zuwächse bei Kundeneinlagen und Kreditgeschäft. Nicht nur in Hamm, auch für die Gesamtbank liefen die Geschäfte gut.

Die Bilanzsumme der Dortmunder Volksbank überschritt erstmals die Grenze von sieben Milliarden Euro. Sie ist damit die größte Volksbank Nordrhein-Westfalens und die fünftgrößte bundesweit.

Allein der Hammer Geschäftsbereich verzeichnete 2018 ein Kundengeschäftsvolumen von 2,084 Milliarden Euro, sagte Bankdirektor Burkhard Reher, der die Hammer Niederlassung leitet. Das sei eine Steigerung von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl das Wertpapiervolumen der Entwicklung auf dem Aktienmarkt entsprechend gesunken sei.

Das Volumen der Hammer Kundeneinlagen stieg Reher zufolge um 44 Millionen Euro oder 5,4 Prozent auf 858 Millionen Euro.

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Bankdirektor Burkhard Reher stellte die Jahresbilanz der Volksbank vor. © Szkudlarek

Mit dem Kreditgeschäft von 200 Millionen Euro sei man sehr zufrieden, sagte Reher. Trotz eines überaus hohen Tilgungsanteils im Kreditbestand sei das Kreditvolumen von 917 Millionen Euro (2017) auf 923 Millionen Euro (2018) gestiegen. Hintergrund seien die Investitionsfreude der Unternehmen und der Bauherren. Insbesondere das Immobiliengeschäft mache sich seit einigen Jahren positiv bemerkbar.

Es sei gelungen, zurückgehende Zinserträge durch Kosteneinsparungen zu kompensieren, so Reher. Die Dividende soll mit vier Prozent unverändert bleiben. Dies sei ein Vorschlag des Vorstandes, die Entscheidung liege bei der Vertreterversammlung.

Filialnetz wird weiter betrachtet

Das Filialnetz soll Reher zufolge auch in den nächsten Jahren weiter betrachtet werden. In den vergangenen dreieinhalb Jahren hatte die Volksbank in Hamm vier Standorte geschlossen, die Filiale in Rhynern zuletzt aber umfassend modernisiert.

Die Mitarbeiterzahl ist leicht rückläufig: Derzeit arbeiten 990 Menschen für die gesamte Dortmunder Volksbank, 2015 waren es noch 1082. Es gebe keine betriebswirtschaftlichen Kündigungen, sagte Reher. Mit dem Betriebsrat sei ein maßvoller Arbeitsplatzabbau über Altersteilzeit vereinbart.

100.000 Euro für Soziales und Kultur

In Hamm hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 100.000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke zur Verfügung gestellt. Allein 55.000 Euro gingen im Rahmen der Mitgliederförderaktion an 81 Hammer Vereine. Darüber hinaus habe die Volksbank die Gründung einer Schülergenosssenschaft am Beisenkamp-Gymnasium und den „Lese-Hammer“ unterstützt.

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