Bei der 6. Bierbörse geht die Altbierbowle aus

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Erfolgreich und friedlich verlief seit Donnerstag die sechste Hammer Bierbörse, die erstmals rund um den Marktplatz an der Pauluskirche ausgetragen wurde.

Hamm - „Der Samstag hat alle Rekorde gebrochen. Dazu gab es zu keinem Zeitpunkt Unruhe unter den Gästen. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung“, sagte Organisatorin Carina Schmidt über die sechste Bierbörse, die am Sonntagabend nach vier Tagen zu Ende gegangen ist.

Der Auftakt der Veranstaltung, die dank der erstmaligen Verlegung des Wochenmarktes rund um die Pauluskirche herum ausgetragen werden konnte, litt ausgerechnet am Vatertag ein wenig unter der schlechten Witterung. Zwar lockte die Eröffnung etliche Besucher, die dann aber den Rest des Feiertags wohl lieber im Trockenen verbringen wollten. 

Am Freitag stieg mit der Temperatur auch die Nachfrage nach den rund 300 angebotenen Bieren. Eindeutige Favoriten ließen sich dabei nicht ermitteln. „Es ist bei allen gut gelaufen und viel verkauft worden“, bilanzierte Carina Schmidt, die für die Dorstener Agentur Inter Event die Bierbörse als Projektleiterin betreute. 

Der sommerliche Samstag stellte erwartungsgemäß den besucherstärksten Tag dar. „Als wir um 24 Uhr das Zapfen einstellen mussten, waren noch sehr viele Gäste da, die sicher noch etwas länger geblieben wären“, berichtete Heike Preuß, die am Stand der heimischen Getränke Oase die durstigen Gäste unter anderem mit Altbierbowle versorge. „Die ist so gut angekommen, dass wir am Samstag gleich mehrmals Erdbeeren kaufen mussten“, sagte sie, überrascht von der enormen Nachfrage. Besonders groß war der Ansturm auf die 30 Stände am Abend, nach dem Ende der Spiele in der Fußball-Bundesliga. „Da war dann kein Tisch mehr frei“, schildert die 24-jährige Veranstaltungskauffrau aus Dorsten. 

Zum Artikel "Mit dem Fassanstich ist die 6. Bierbörse in Hamm eröffnet"

Am Sonntag wagten sich wegen des angesagten Starkregens deutlich weniger Gäste an die Biertischgarnituren. Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. „Wir wollen erst einmal eine bekannte Grundlage legen“, sagte Ronald Richter zur ersten Runde, bei der die sechsköpfige Gruppe aus den Reihen der Schützengesellschaft Wiescherhöfen-Weetfeld und dem Kegelclub „Minipins“ noch Radler aus Meschede bestellt hatte. „Nach dem Starterbier bewegen wir uns dann in die weite Welt der Biersorten“, formulierte Richter das weitere Ziel des Tages. 2019 kehrt die Bierbörse vom 10. bis 12. Mai zum Marktplatz zurück.

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