„Innenstadt muss überregional zur Marke werden“: Bezirksvorsteher Peter Raszka (CDU) setzt Schwerpunkte vor der Wahl

Der Mitte-Mann, der es auch bleiben will: Peter Raszka ist Bezirksvorsteher.
+
Der Mitte-Mann, der es auch bleiben will: Peter Raszka ist Bezirksvorsteher.

Seit 2014 ist Peter Raszka (CDU) als Nachfolger von Wolf Köhler Bezirksvorsteher von Hamm-Mitte. Für den Stadtbezirk, der neben der Innenstadt den Hammer Süden und den Westen umfasst, formuliert der 70-Jährige Ziele, die alle Lebensbereiche durchziehen – von Freizeit über Wohnen, Arbeiten, Stadtentwicklung bis zum Thema Bildung und Forschung.

Hamm-Mitte – Im Hammer Westen will er den Stadtumbau vorangetrieben wissen. „Wir haben hier in der Vergangenheit schon gute Arbeit geleistet“, sagt Raszka und erinnert zum Beispiel an den Umbau des Viktoriaplatzes, an Projekte, die durch den Abriss von Schrottimmobilien möglich wurden und an das „grüne Band“, das Grünflächen miteinander vernetzen soll.

Er will sich dafür einsetzen, dass die Entwicklung nun an folgenden Stellen fortgesetzt wird:

  • Entwicklung des „Draht-Viertels“ auf Teilen des WDI-Geländes mit Start-Ups, Uni-Campus und Ausgründungen, innovativem Handwerk, Forschung und Wohnen
  • vollautomatisches Fahrradparkhaus am Westausgang des Bahnhofs
  • Neugestaltung der Bahnunterführung Wilhelmstraße
  • Überplanung des Rangierbahnhofs, um mehr Güter auf die Schiene zu bringen, und Bau der B 63n

Für die Innenstadt spricht Raszka von einer „neuen Urbanität“. Die Innenstadt müsse zu einer „überregional etablierten Marke mit einem Gesamtkonzept für Wohnen, Leben, Kultur und Kreativwirtschaft“ werden. Dazu beitragen sollen:

  • die verstärkte Förderung innerstädtischen Wohnraums gekoppelt mit mehr Angeboten im Bereich Gastronomie, Freizeit und Erleben
  • die Schaffung kreativer Anlaufpunkte zusammen mit Künstlern und Kreativwirtschaft
  • innovative Unterstützung des Einzelhandels
  • der Prüfauftrag für bodennahe LED-Beleuchtung
  • der Erhalt der Nahversorgung
  • die direkte Anbindung aus der Innenstadt an Kanal und Lippe und den Erlebensraum

Zudem sieht Raszka Diskussionsbedarf für die Neue Bahnhofstraße, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der neuen Wohn- und Bauprojekte, die hier geplant sind. Er glaubt: „In dieser Dimension brauchen wir sie nicht. Wir sollten uns Gedanken machen, wie wir den Straßenraum neu aufteilen können.“

Im Hammer Süden liegt Raszka besonders der Tierpark und dessen Modernisierung am Herzen.

Für den gesamten Bezirk gehe es weiterhin darum, die Sicherheit der Bürger bestmöglich zu schützen. Raszka tritt ein für:

  • eine Verstärkung der Bundespolizei am Hauptbahnhof
  • mehr Streifengänge von Polizei und Ordnungsdienst
  • personelle Verstärkung des Ordnungsdienstes; auch Nachteinsätze
  • Ausschöpfung rechtlicher Möglichkeiten zur Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze

Zum Thema Wohnen wünscht sich Raszka vor allem mehr barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum, vor allem für Senioren und Studenten, aber grundsätzlich auch die Förderung des sozialen Wohnungsbaus.

Zur Person

Peter Raszka ist 70 Jahre alt, verheiratet, Diplom-Verwaltungswirt und Kriminalbeamter im Ruhestand. Er wurde in Bockum-Hövel geboren und lebt seit 1977 im Hammer Süden.

Raszka ist seit 2014 Bezirksvorsteher für Hamm-Mitte und Ratsmitglied seit 2009. Von 1994 bis 2009 war und seit 2014 ist er Mitglied der Bezirksvertretung Hamm-Mitte. Mitglied der CDU ist er seit 1973.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare