Frau vor Gericht

Betreuerin soll sich 46.000 Euro eingesackt haben

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Symbolbild

Hamm – Weil sie sich 46.165,24 Euro von einem ihrer Klienten in die eigene Tasche gesteckt haben soll, muss sich eine 50-jährige Betreuerin derzeit vor dem Hammer Schöffengericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Hammerin vor, sich zwischen dem 31. Mai 2016 und dem 28. Juli 2017 insgesamt 18-mal an den Konten des von ihr betreuten Klienten bedient und unter anderem an sie gerichtete Rechnungen mit dem Geld des Geschädigten bezahlt zu haben.

Die aus Bosnien-Herzegowina stammende Frau war erst im Mai 2016 vom Amtsgericht zur vorläufigen Betreuerin des Geschädigten eingesetzt worden. Zu ihren Aufgaben gehörte es, sich um die Vermögensangelegenheiten zu kümmern.

Zu Beginn der Verhandlung kam es noch nicht zu einem Urteilsspruch. Handy-Videos zwischen den beiden Beteiligten waren kurzfristig als neue Beweismittel aufgetaucht und müssen in einem weiteren Termin gesichtet und bewertet werden. Wann dieser stattfinden wird, steht derzeit noch nicht fest.

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