Spundwand fast fertig

Betreten verboten: Dem Deich im „Erlebensraum“ geht‘s an den Kragen

Gleich an mehreren Stellen heißt es am und auf dem Deich „Betreten verboten“.
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Gleich an mehreren Stellen heißt es am und auf dem Deich „Betreten verboten“.

70 Jahre nach dem Bau hat der Hochwasserdeich in Hamm zwischen der Münsterstraße und der Fährstraße seine Schuldigkeit getan. Zumindest was die Öffentlichkeit betrifft.

Hamm – Weil er in Kürze im Zusammenhang mit der „Erlebensraum-Lippeaue“-Baustelle abgeschliffen beziehungsweise abgetragen und in anderer Form neu entstehen wird, ist er seit einigen Tagen für die Öffentlichkeit gesperrt. Aus gutem Grund, denn etwa auf halber Länge wurde bereits ein Stück Deichkrone herausgerissen: Dort wird der Altdeich in wenigen Tagen mit der Spundwand der neuen Anlage verbunden, die dann komplett überbaut wird. Der so genannte „Vibrationsbär“ – das für das Einbringen der riesigen Stahlstelen nötige Arbeitsgerät – wurde nach der Fertigstellung der Spundwand im östlichen Bereich bereits zur neuen Baustelle zurückgeholt. Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer ist ausgeschildert.

Die Deichkrone ist bereits dort unterbrochen, wo die Spundwand in den kommenden Tagen angebunden wird.

Zur Erinnerung: Der bisherige Deich im östlichen Bereich verschwindet zugunsten der künftigen, deutlich weiter nördlich verlaufenen Linie; im westlichen Bereich wird er abgesenkt und in das künftige Plateau integriert. Mit der Fertigstellung des Gesamtprojekts rechnen die Planer von Lippeverband und Stadt Hamm im Sommer 2022.

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