24-jährige Martina Scapin übernimmt

Betreiberwechsel im Eissalon "Casal" - Neue Saison, neues Gesicht

Inhaberin Martina Scapin im Eiscafé „Casal“. Noch sind einige Arbeiten auszuführen, aber am Samstag geht der Betrieb los.
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Inhaberin Martina Scapin im Eiscafé „Casal“. Noch sind einige Arbeiten auszuführen, aber am Samstag geht der Betrieb los.

Seit 30 Jahren ist das Eiscafé „Casal“ am Marktplatz Anlaufstelle für erfrischendes Vergnügen. Acht Jahre davon waren Lorna Casal und Giuseppe De Rocco die Inhaber. Zum Jahreswechsel haben sie ihren Betrieb in neue, junge Hände übergeben.

Hamm – An diesem Samstag um 9 Uhr eröffnet Martina Scapin die Saison. Der Name „Casal“ bleibt, die 24-Jährige will die Tradition fortführen, aber auch neue Akzente setzen. Dabei ist Scapin bei „Casal“ keine Unbekannte.

Die Familien sind befreundet, die junge Frau half in ihrer freien Zeit immer wieder aus, und mancher Gast kennt ihr Gesicht bereits. Das Kuriose: Ihre ehemaligen Arbeitgeber werden für dieses Jahr noch Scapins Angestellte sein und sie vor allem in die Geheimnisse der Eisherstellung einweihen. Dann verabschieden sie sich in Richtung Süddeutschland und damit näher in Richtung italienische Heimat in den Dolomiten.

Scapins Schritt klingt mutig, ist aber in gewisser Weise auch folgerichtig. 2019 erlangte die junge Frau ihren Abschluss als Hotelfachfrau. Während ihrer Ausbildung erlangte sie fundierte Kenntnisse auch in Gastronomie, und den Betrieb am Markt kennt sie gut. Unterstützung erhält sie nicht nur von den Vorgängern, sondern auch von der eigenen Familie, die ursprünglich aus dem Raum Venedig stammt. Mutter und Schwester wollen mithelfen, wenn die Saison richtig startet, oder beispielsweise Messebesuche anstehen. „Mein Ziel war es immer, mit Menschen zu arbeiten. Darauf freue ich mich jetzt“, sagt Martina Scapin.

Das sind die Neuigkeiten:

Die neuen Eiskarten sind gedruckt und stehen bereits auf den Tischen. Nun folgen noch einige technische Details, ehe es am Samstag losgeht. Die Inneneinrichtung, die Scapin von den Vorgängern übernimmt, will sie mit etwas zeitlichem Abstand modernisieren.

Im Hörnchen oder Becher werden sich sicherlich einige neue Geschmacksrichtungen wiederfinden. „Ich bin selbst ein Fan von exotischen Sorten. Die möchte ich auch den Kunden anbieten“, sagt Scapin. Neu im Angebot ist Kuchen. Dafür arbeitet die Inhaberin mit einer Werler Konditorei zusammen. Ebenfalls neu werden Croissants nach italienischem Vorbild sein. Die Schließungszeiten im Winter will Scapin auf zwei Mal einen Monat (bisher vier) zurückfahren. Auch während des Weihnachtsmarktes soll geöffnet sein.

Ist der Altbestand an Papp-Eisbechern zum Mitnehmen aufgebraucht, werden diese durch kompostierbare Becher ersetzt. Auch die kleinen Plastiklöffelchen verschwinden. An ihre Stelle treten ebenfalls kompostierbare Löffel aus Maisstärke. „Ein Beitrag für die Umwelt“, sagt Scapin.

Ebenfalls am Samstag eröffnet in Herringen die Kuhbar neu.

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