NRW-Ministerium zur Wasserqualität im Hammer Osten

Bestnote für Badebucht des Haarener Baggersees

Spritzigen Spaß gibt es auf der Wasserskianlage des Haarener Baggersees in Hamm-Haaren
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Spritzigen Spaß gibt es auf der Wasserskianlage des Haarener Baggersees.

Der Sommer kann kommen und mit ihm der Badespaß. Die Wasserqualität in der Badebucht des Haarener Baggersees im Hammer Osten ist weiter ausgezeichnet.

Haaren – Seit 2017 hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz dem Betreiber „Wasserski Paderborn GmbH+Co. KG“ nun zum vierten Mal bescheinigt, dass das Badegewässer des Baggersees überaus sauber ist.

Der See an der Sundernstraße ist ein rekultivierter Baggersee, der 2008 zum Badesse mit Liegesee und einer Wasserski-Seilbahn hin verändert worden war. Die Badebucht gehört zu den 82 ausgewiesene EU-Badegewässern mit 108 Badestellen, an denen in Nordrhein-Westfalen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. An 106 Badestellen – darunter auch der Haarener Baggersee – erhielt die Wasserqualität im Jahr 2020 eine ausgezeichnete Bewertung.

Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Zusätzlich nehmen die Gesundheitsämter während der Badesaison mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse.

Datteln-Hamm-Kanal ist kein Badegwässer

Schifffahrtskanäle wie der Datteln-Hamm-Kanal gehören nicht zu den Badegewässern. Das Baden an solchen Wasserstraßen ist strengstens untersagt und lebensgefährlich.

Noch offen ist, ob und unter welchen Bedingungen die Badestellen im Sommer aufgrund der Corona-Lage zugänglich sind. Über die Öffnungszeiten der einzelnen Badegewässer und den dort getroffenen Schutz- und Hygienemaßnahmen informieren die Kommunen beziehungsweise die Betreiber der Badegewässer vor Ort.

Baden in Haaren in Corona-Zeit

Nach derzeitigem Kenntnisstand und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besteht kein Anlass zur Sorge, dass Covid-19 (SARS CoV-2) über den Wasserweg übertragen wird. Auch nach Auskunft des Umweltbundesamtes sind nach aktuellem Kenntnisstand in Badegewässern keine relevanten Konzentrationen an SARS-CoV-2 zu erwarten, die zu einer Infektion führen können.

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