Reha Bad Hamm

„Berufsgenossenschaftliche Rehabilitation in der Reha Bad Hamm“

Reha Übungen
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Die berufsspezifischen Aspekte innerhalb der medizinischen Rehabilitation von Arbeitsunfällen treten im Heilverfahren der Unfallversicherungsträger immer mehr in den Vordergrund.

Im Zuge dessen bietet die Reha Bad Hamm, die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) konzeptionierte Rehabilitationsformen an. Zu ihnen zählen unteranderem einzeln oder kombinierte Heilmittelverordnungen, die erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP), die arbeitsplatzbezogene muskuloskelettale Rehabilitation (ABMR), komplextherapeutische ambulante Rehabilitation, sowie die multimodale integrative Schmerztherapie.

Das Angebot bietet Unfallverletzten mit muskuloskelettalen Funktionsstörungen, verbliebenen Hirnfunktionsstörungen oder mit Traumabewältigungsstörungen die Möglichkeit, bei entsprechenden Problemlagen die Schnittstelle zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation zu überbrücken. Differenzierte Evaluationen über den jeweilig körperlichen, psychischen und berufsbezogenen Leistungsstand der Patienten (Assessmentverfahren), berufsbezogene Rehabilitationsverfahren und speziell abgestimmte Arbeitssimulationsmöglichkeiten schaffen optimale Voraussetzungen für die erfolgreiche Wiedereingliederung oder zeigen rechtzeitig mögliche Alternativen für eine berufliche Umorientierung auf.

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Kernbehandlungskonzepte

Zu den drei Kernbehandlungskonzepten gehören primär die Heilmittelbehandlungen, die erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP), sowie die arbeitsplatzbezogene muskuloskelettale Rehabilitation (ABMR).

Heilmittelbehandlungen, Leistungen auf Rezept, können einzeln oder kombiniert nach D-ärztlicher Verordnungsvorgabe und Richtlinien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in der Reha Bad Hamm appliziert werden. Zu dem Behandlungsspektrum zählen die Physiotherapie, physikalische Therapieformen, Ergotherapie, Arbeitstherapie, Logotherapie sowie die Neuropsychologie.

Die erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) ist ein speziell von den Berufsgenossenschaften angebotenes Programm, das Erwerbstätigen nach einem Wege-, Sport- oder Arbeitsunfall diese speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung zur Verfügung stellt. Ziel der EAP ist eine möglichst schnelle Wiederherstellung oder die optimale Verbesserung von Funktionseinschränkungen. Damit wird auch eine schnellstmögliche Rückkehr an den Arbeitsplatz erreicht. In der EAP werden Maßnahmen aus Physiotherapie, Elektrotherapie, Bewegungsbad, Isokinetik (Biodex) und Medizinischer Trainingstherapie individuell zusammengestellt und optimal kombiniert.

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Arbeitsplatzbezogene muskuloskelettale Rehabilitation (ABMR) ist eine Therapieform, die sich speziell an den Gegebenheiten des Arbeitsplatzes bzw. am beruflichen Tätigkeitsprofil des Patienten orientiert. Durch die Integrierung der konkret benötigten arbeitsrelevanten Funktionsabläufe in die Therapie, werden die Patienten gemäß ihrem Arbeitsplatzanforderungsprofil an die berufsspezifischen Zwangshaltungen und Gewichtsbelastungen herangeführt. Die ABMR stellt somit eine Schnittstelle zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation dar.

Mehr Infos unter Reha Bad Hamm.

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