Bahnübergang: Wiescherhöfen neidisch auf Bergkamen

WIESCHERHÖFEN/BERGKAMEN - Neidisch dürften die Menschen aus Wiescherhöfen-Dorf, die seit Jahren unter den langen Wartezeiten vor dem höhengleichen Bahnübergang Wiescherhöfener Straße leiden, derzeit auf Hamms Nachbarstadt Bergkamen blicken.

Denn dort ist das Verfahren für die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs an der Jahnstraße in Bergkamen-Heil – er soll einer neuen Brücke weichen – in vollem Gange. So hat die Bezirksregierung im Rahmen des dazugehörigen Planfeststellungsverfahrens den Erörterungstermin festgesetzt. Von der Maßnahme erwartet die Bezirksregierung „positive Effekte für den Verkehrsfluss“.

Nicht ansatzweise eine Lösung in Sicht

Davon können die Menschen in Wiescherhöfen-Dorf derzeit allenfalls träumen. Nicht einmal ansatzweise ist hier eine Lösung des Problems in Sicht. Denn noch ist die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs an die B 63n gekoppelt, deren Realisierung jedoch in den Sternen steht. Etwas mehr Klarheit erwarten die Betroffenen von einem Gespräch, das am 17. Februar stattfindet und bei dem Entscheidungsträger in Bund und Land sowie die Bahn von der Wichtigkeit des Projekts überzeugt werden sollen.

Beseitigung nicht völlig unrealistisch

Ihnen zeigt das Beispiel aus Bergkamen sehr gut, dass die Beseitigung eines höhengleichen Bahnübergangs auch in diesen Tagen nicht völlig unrealistisch ist. - stg

Rubriklistenbild: © dpa

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