Pläne der Stadt

Vollgas für mehr Wasserstoff: Hamm will Agentur gründen

Energie aus der Luft betrachtet - im Osten von Hamm.
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In Uentrop soll künftig Wasserstoff produziert werden.

Die Stadt Hamm will Meilensteine für umweltfreundliche Energie und Logistik setzen – und so den regionalen Strukturwandel als Chance für zukunftsweisende Technologie nutzen.

Hamm - Mit der Schließung des Kraftwerks Westfalen endete die Energieproduktion aus Steinkohle in Hamm Ende 2020. Um den Energiestandort Uentrop zu erhalten und zukunftsfähig auszubauen, setzt die Stadt Hamm auf Wasserstoff als nachhaltigen und umweltfreundlichen Energieträger der Zukunft.

„Wir werden die Energiewende, die mit der Schließung des Kraftwerks Westfalen bereits in vollem Gange ist, in Hamm aktiv gestalten: Wasserstoff ist ein wesentlicher Energieträger der Zukunft. Als Vorreiter der Wasserstoffproduktion werden wir in Hamm Hochtechnologie und hochqualifizierte Arbeitsplätze mit regenerativer und umweltfreundlicher Energiegewinnung verbinden“, sagt Oberbürgermeister Marc Herter. Die Stadt Hamm gründe deshalb eine Wasserstoffagentur Westfalen, die eine regionale Strategie zur Umsetzung der Wasserstoffproduktion und -nutzung in und um Hamm erarbeiten soll.

Wesentlicher Auftrag der zu gründenden Agentur ist der Aufbau eines „regionalwirtschaftlichen Wasserstoff-Clusters“ für Westfalen. Dazu werde durch die Agentur ein Konzept zur Entwicklung und zum Aufbau des Wasserstoffstandorts Westfalen erarbeitet sowie Fördermittel für den Aufbau akquiriert, heißt es.

Grundlage für die Arbeit der Wasserstoffagentur ist die „Nationalen Wasserstoffstrategie“ der Bundesregierung, die Produktionsziele der Wasserstoff-Energie für 2030 und 2040 festgesetzt hat. Gefördert wird das Projekt durch Mittel aus dem Fünf-Standorte-Programm zur Unterstützung von (ehemaligen) Steinkohle-Standorten in Nordrhein-Westfalen. - WA

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