Rubin Linds Server teilweise lahmgelegt

Hammer-Zahlen nach Auftritt in der "Höhle der Löwen"

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Rubin Lind während der Aufzeichnung im Studio.

2,6 Millionen Fernsehzuschauer haben den starken Auftritt des Hammer Jungunternehmers Rubin Lind in der "Höhle der Löwen" gesehen. Der 20-Jährige selbst wurde mächtig unter Strom gesetzt und kann die tollen Ergebnisse noch gar nicht recht fassen.

Hamm – Geschlafen hatte Rubin Lind am Mittwochmittag noch keine Minute. Zu sehr stand er nach der Ausstrahlung seines Auftritts in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ am Dienstag noch unter Strom. „Ich hab noch nicht einmal geschafft, alle Nachrichten zu beantworten, die ich am Abend oder in der Nacht bekommen habe. Wir haben auch bis tief in die Nacht gewerkelt, um alles am Laufen zu halten.“

2,60 Millionen Zuschauer haben Rubin Linds Auftritt am Dienstagabend im TV verfolgt. Dort stellte der Hammer Jungunternehmer seine Lern-App „Skills4School“ vor und sicherte sich mit einer souveränen Präsentation 700.000 Euro als Investitionssumme für 25,01 Prozent seiner Firmenanteile.

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Mehrere Millionen Anfragen pro Sekunde

In den App-Stores kletterte die App durch diese Reichweite deutlich: Platz eins in den Bildungscharts noch während der Sendung und kurz darauf auch die Position als beliebteste App waren die Folge. Noch vor WhatsApp und Facebook, die normalerweise die Spitze dieser Rangliste dominieren.

Die Nutzerzahlen – 25.000 waren es vor der Ausstrahlung – haben sich dadurch an nur einem Abend versechsfacht. 150.000 Menschen haben die Lern-App mittlerweile heruntergeladen. Tendenz: steigend. „Wir hatten mehrere Millionen Anfragen pro Sekunde. Das hat unsere Server teilweise lahmgelegt. Wir sind gespannt, was da in den nächsten Tagen noch kommt“, erklärte Lind.

Er verfolgte die Sendung am Dienstag zusammen mit Freunden, Mitarbeitern und Partnern im Büro im Hamtec. Mit seinem Aufritt war er zufrieden: „Ich war angespannter als bei der Aufzeichnung. Wir sind aber nicht schlecht weggekommen. Da lässt sich jetzt super drauf aufbauen.“

Solch ein Vorgang ist selten

In „Die Höhle der Löwen“ treten Unternehmensgründer auf und präsentieren potenziellen und teilweise prominenten Investoren ihre Geschäftsideen. Zu einem vorher festgelegten Firmenanteil können die Jurymitglieder, die in der Sendung nur als „Löwen“ bezeichnet werden, eine vom Gründer gewünschte Summe investieren. Teilweise können die Anteile auch – um die Zusammenarbeit zu sichern – verändert werden.

Dass eine solche Summe wie bei Rubin Lind tatsächlich investiert wird, kommt in der Gründershow äußerst selten vor. Die Firmenanteile, die sich die „Löwen“ sichern, liegen zudem häufig über den 25 Prozent. Mit weniger haben sich die Unternehmer bisher nur bei deutlich geringeren Investitionen zufrieden gegeben. Auch deshalb war der Auftritt von Lind am Dienstagabend ein besonderer.

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