Haken hinter Höffner, jetzt also Mensing: Baustart steht bevor

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Das Bauschild für den Neubau der Galerie Mensing in Rhynern steht bereits,

Die Baustelle bei Möbel Höffner ist abgeschlossen, nun rücken in den nächsten Tagen die ersten Bagger auf dem gegenüberliegenden Grundstück an der Unnaer Straße an.

Rhynern – Die Baufahrzeuge sind die ersten Vorboten des Neubaus der Galerie Mensing auf der Wiese neben dem Netto-Markt. Autofahrer, die auf der Bundesstraße unterwegs sind, dürften das große Bauschild längst entdeckt haben.

Dass damit der Baustart für die neue Galerie nicht mehr fern ist, bestätigte Jürgen Thiekötter, der für den Galeristen Harry Mensing, das Projekt federführend in die Hand genommen hat. Noch in diesem Jahr werde die Zufahrt erstellt, um auf das Gelände zu gelangen. Dort werden dann erste Erdarbeiten als Vorbereitungen für die eigentlichen Bautätigkeiten durchgeführt. „Der eigentliche Bau beginnt aber erst in 2020“, so Thiekötter, der von einer Bauzeit zwischen 12 und 15 Monaten ausgeht.

Überraschend viele Hindernisse

Letztlich sei er zunächst froh, dass in den vergangenen Wochen die fast zweijährige Vorbereitung der Maßnahme endlich zum Abschluss gebracht worden ist. Denn mit so vielen Hindernissen hätte er auf diesem Weg nicht gerechnet. „Ein Hürdenlauf wäre nichts dagegen gewesen“, so Thiekötter.

Letztlich hätten sich aber immer alle bemüht, die oft unerwarteten Probleme aus der Welt zu schaffen, so dass er jetzt voller Vorfreude dem Baustart entgegenfiebere. Parallel laufen gerade die Ausschreibungen für das Bauprojekt.

Mit dem Bau neu und moderner

Die europaweit agierende Galerie Mensing wird ihre Zentrale von der Ostendorfstraße in Rhynern an den Ortsrand verlegen und sich mit dem Bau neu und moderner präsentieren. Neben dem großen Ausstellungsgebäude ist noch ein zweiter Baukörper mit Lagermöglichkeiten und Büroräumen geplant.

Zu Beginn der Planungen hatte auch eine Gastronomie an diesem Standort eine Rolle gespielt. Im Laufe des hindernisreichen Verfahrens bis zur Baugenehmigung sind diese Pläne aber mittlerweile im Papierkorb gelandet. 

Gutachter hätten ein zu hohes Verkehrsaufkommen befürchtet, erklärt Jürgen Thiekötter. Daher habe er für eine Gastronomie an diesem Standort kein grünes Licht erhalten. 

Das passiert nach dem Umzug an der Ostendorfstraße

Das Areal an der Ostendorfstraße kann nach dem Umzug neu überplant werden. Ein konkretes Konzept wurde dazu bislang noch nicht veröffentlicht. Am wahrscheinlichsten ist eine Wohnbebauung. Aber auch die Ansiedlung eines Supermarktes als Nahversorger wird immer wieder ins Spiel gebracht.

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