Vor dem Corona-Gipfel in Berlin

Baumärkte in Hamm hoffen auf „bayrische Verhältnisse“

Die Blicke der Hobbyheimwerker und Baumarktbetreiber gehen heute Richtung Corona-Konferenz.
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Frühlingsöffnung im (ganzen) Baumarkt? Die Blicke der Hobbyheimwerker und Baumarktbetreiber gehen heute Richtung Corona-Konferenz.

„Wir hoffen, dass wir ab dem 8. März wieder unseren kompletten Markt öffnen können, so wie unsere Kollegen in Bayern das schon seit dem 1. März dürfen“, sagt Rainer Deniffel vom Obi-Baumarkt am Sachsenweg in Hamm.

Hamm - Die einen dürfen die Türen aufschließen, die anderen dürfen nicht. Die einen haben einen Teil geöffnet, die anderen gar nichts. Eine einheitliche Regelung in Deutschland gibt es derzeit nicht. Die Erwartungen an den aktuellen Gipfel der Ministerpräsidenten, bei dem über die aktuelle Corona-Situation beraten wird, bei den Leitern der Baumärkte in Hamm entsprechend hoch. (News zum Coronavirus in Hamm)

„Wir hoffen, dass wir ab dem 8. März wieder unseren normalen Betrieb aufnehmen können“, sagt auch Jalal Lkharat vom Toom-Baumarkt an der Dortmunder Straße.

Baumärkte in Hamm im Lockdown: Maßnahmen längst in der Schublade

Doch mehr als Daumen drücken und abwarten können die Marktleiter derzeit nicht tun. Die entsprechenden Maßnahmen für eine Öffnung ab kommenden Montag haben sie in der Schublade liegen. Denn die umfangreichen Hygiene-, Abstands- und Schutzkonzepte besitzen sie bereits aus der Zeit vor dem Lockdown, diese würden sie dann erneut anwenden oder auch bei Bedarf entsprechend erweitern. Denn wenn die Märkte wieder öffnen, dürfte der Ansturm ein großer sein.

„Wir sind bereit und würden dann wieder die entsprechenden Maßnahmen ergreifen“, sagt Lkharat. Und Deniffel vom Obi-Baumarkt, in dem zuletzt der Gartenbereich schon wieder geöffnet war, fügt hinzu: „Natürlich wird es dann auch wieder Einlasskontrollen geben, denn die Zahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Markt aufhalten können, wird wieder reglementiert sein.“

Baumärkte in Hamm im Lockdown: Großer Aufwand für „Click & Collect“

Aktuell haben die Baumärkte in Nordrhein-Westfalen nur für Gewerbetreibende geöffnet. Privatkunden können ihre Ware telefonisch oder online per „Click&Collect“ bestellen und dann vor Ort abholen. „Da haben wir viele Aufträge, aber das ist schon ein großer Aufwand. Die Kunden erhalten ihre bestellten Sachen dann außerhalb des Marktes“, betont Lkharat vom Toom-Baumarkt.

Auch beim Obi-Baumarkt gab es das gleiche Angebot. „Das ist super angenommen worden. Wir waren damit sehr zufrieden“, sagt Deniffel.

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