Bauarbeiten auf der B63: Lange Staus oft schon bei Hamm

Reparaturen an der Fahrbahn wurden auf der B63 zuletzt im Bereich Hilbecker Hof durchgeführt.
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Reparaturen an der Fahrbahn wurden auf der B63 zuletzt im Bereich Hilbecker Hof durchgeführt.

Auf der B63 (Werler Straße) ist es ohnehin oft zum Platzen voll. Eine Großbaustelle verschärft die Situation aktuell weiter. Schon wer aus Hamm heraus in Richtung Hilbeck fährt, bekommt das zu spüren.

Werl / Hilbeck – Seit Mitte Mai müssen die Verkehrsteilnehmer und Anwohner an der Baustelle der stark befahrenen Werler Straße/Hammer Landstraße mit Beschränkungen an der Bundesstraße B63 leben. Die Hauptarbeiten zur Sanierung laufen. Mit Arbeiten in Nachtschicht und inklusive halbseitiger Sperrung, unter anderem in Höhe des Hilbecker Hofes, versuchte Straßen NRW die Erneuerungsarbeiten voranzutreiben, die sich über eine Gesamtlänge von rund 1,8 Kilometern zwischen Werl und Hilbeck erstrecken.

Die Fertigstellung ist für Dezember geplant. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf rund 1,95 Millionen Euro. Immer wieder ist es seit Beginn der Bauarbeiten zu Beschwerden der Anwohner und Straßennutzer gekommen – zum einen, weil es durch die Einsatz von zusätzlichen Verkehrsampeln zu enormem Staus gekommen war, zum anderen weil Anwohner argwöhnte, dass die Bauarbeiten zwischenzeitlich zu lange ruhten. Der Busverkehr kam beispielsweise am 7.,8. und 9. Juni komplett zum Erliegen.

Von Mitte April bis Anfang Juni habe alles geklappt, aber wenn der Verkehr stocke, stehe auch der Bus im Stau. „Wir hoffen und beten“, sagte Julian Lins, Teamleiter Verkehrsmanagement bei der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG), in diesem Zusammenhang. Seitens der RLG habe man alles versucht, um schon bei Bekanntwerden der Pläne gegenzusteuern. Er hoffe, dass die Rechtsabbiegerspur zur Autobahn ab Juli wieder befahrbar und damit ein erhebliches Hemmnis beseitigt sein könnte.

Auchh Busse stehen im Stau

Im Fall der Fälle erhalten Fahrgäste unter der Durchwahl 08003/504030 kostenlose elektronische Auskunft. Zudem greift die Mobilitätsgarantie NRW: Ein Taxi zu ordern und die Kosten nach Prüfung der Sachlage ganz oder anteilsmäßig gegen Vorlage der Quittung erstattet zu bekommen, ist möglich, wenn der Nahverkehr länger als 20 Minuten Verspätung hat oder gänzlich ausfällt.

Ausnahmen sind unter anderem Streik oder extreme Witterungsbedingungen. Es gilt eine Erstattungs-Obergrenze von 30 Euro tagsüber zwischen 5 und 20 Uhr sowie von 60 Euro pro Person in der Zeit zwischen 20 und 5 Uhr. Weitere Infos: www.rlg-online.de/service/qualitaetsversprechen. - php/ WA

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