Mit dem Baseballschläger Unterarme gebrochen

+

Mit dem Gesetz war der 24-jährige Hammer in seinem jungen Leben schon häufiger aneinandergeraten. Nun fügte er weitere Episoden hinzu. Sie brachten ihm eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten ein.

Hamm – Verurteilt wurde der Mann mit Wohnsitz in Bockum-Hövel wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit unerlaubtem Führen einer Schusswaffe sowie bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (in einem minder schweren Fall). Der 24-Jährige war im Wesentlichen geständig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Strafrechtlich war der Angeklagte, der deutscher Staatsbürger ist, bereits mehrfach in Erscheinung getreten. Zuletzt wurde er am 25. Februar 2014 vor dem Amtsgericht Hamm unter anderem wegen Raubes zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Sechs Jahre lang, von 2011 bis 2017, also ab seinem 15. Lebensjahr befand sich der Mann im Intensivtäterprogramm des Polizeipräsidiums Hamm.

Die ihm jetzt vorgeworfenen Delikte und Taten führen in den Dezember 2018 und Januar 2019 zurück. Am 4. Januar des vergangenen Jahres wurde die Wohnung des Angeklagten auf Grund eines Durchsuchungsbeschlusses unter die Lupe genommen. Nach einem anonymen Hinweis war der Verdacht entstanden, der Angeklagte treibe in seiner Wohnung in Bockum-Hövel mit Betäubungsmitteln Handel.

Drogen und ein Springmesser

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten insgesamt 154,36 Gramm Amphetamin mit einer nicht geringen Gesamtwirkstoffmenge von 11,78 Gramm Amphetaminbase und 125,6 Gramm Amphetamin und 20 verkaufsfertig abgepackte Tütchen mit einem Gesamtgewicht von 23,2 Gramm Amphetamin. Darüber hinaus stellte die Polizei ein Springmesser mit einer 8,5 Zentimeter langen Klinge, einen Baseballschläger aus Metall und einen dreiteiligen Teleskopschlagstock sicher.

Weiterhin wurde ihm vorgeworfen, am 3. Dezember 2018 in der Neufchateaustraße mit einem Baseballschläger mehrfach auf den Zeugen S. eingeschlagen zu haben. Der Zeuge erlitt Brüche beider Unterarme, die operativ versorgt werden mussten.

Zudem soll der Angeklagte mit dem Baseballschläger einmal auf den Arm des Zeugen K. geschlagen haben. Ferner soll er mit einer Schreckschusspistole, für die er keine erforderliche Erlaubnis besessen hatte, mehrfach in die Luft und aus einer Entfernung von circa zehn Metern auf die Zeugen geschossen haben. Damit nicht genug: Aus einer Entfernung von circa 20 bis 30 Zentimetern soll er gegen das Auge des Zeugen K. geschossen haben. Dieser erlitt Schmerzen in Form eines brennenden Gefühls im rechten Auge. - WA/oz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare