Gute Laune und volle Locations

8 Bars, 8 Bands: Munteres Treiben beim Kneipenfestival "Radio City Night"

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„Doris D.“ traf im Henin genau den Geschmack des Feiervolkes.

Gemütliche Atmosphäre, Schunkeln, Mitsingen und jede Menge Live-Musik. Und das gleich achtmal an einem Abend. Viele der mehreren Hundert Besucher der „Radio City Night“ am Samstag pendelten zwischen den verschiedenen Gaststätten. Ein Streifzug.

Hamm – Mit den beiden Musikern Michael Pape und Norman Jonas begann der Abend. Als Duo „toeffte“ spielten die beiden in der „Marktschänke“. Diese war derart gefüllt, dass eine Band mit mehr als zwei Musikern gar nicht erst hinein gepasst hätte. Die Band spielte ihr vielseitiges Programm und befeuerte die gute Stimmung der Musikfreunde – töfte, wie ihr Name verspricht.

Nicht weit die Straße hinunter sorgte „Die Krönung“ mit Rockmusik der etwas gemäßigten Gangart für gute Stimmung im „Westend“, das nicht ganz so gut gefüllt war. Es war trotzdem ein Genuss, die Songs – unter anderem von den Beatles und CCR – zu hören.

"The Tomcats" springen ein

Schnurstracks ging es weiter zum „Café Extrablatt“. Hier gab es eine kleine Programmänderung. Statt wie angekündigt, standen krankheitsbedingt nicht „Stefan & Stefan“ auf der Bühne, sondern „The Tomcats“. Die kurzfristig eingesprungene Band machte einen exzellenten Job, begeisterten die Party-Gänger und ließ mit Rock’n’Roll aus den 50er-Jahren schnell vergessen, dass sie „nur“ eine Reserveformation darstellten.

Radio City Night - Das Hammer Kneipenfestival

Radio City Night - Das Hammer Kneipenfestival
Radio City Night - Das Hammer Kneipenfestival
Radio City Night - Das Hammer Kneipenfestival
Radio City Night - Das Hammer Kneipenfestival
Radio City Night - Das Hammer Kneipenfestival

Weiter ging die Tour ins „Alt Hamm“. Dort war das Musikmenü mit den „Roots“ ein wenig konservativer angerichtet. Wie gewohnt spielte die sechsköpfige Band um „Manni“ Simshäuser gekonnt so gut wie alles – von AC/DC bis zu den Beatles.

Im „Pirates“ hörten die Besucher das Frankfurter Trio „Macy’s Mob“. Blitzsauber und zugleich dynamisch transportierte es die Musik der 90er zu der eher mäßig großen Zuhörerschaft.

Gegenüber im „Kings Pub“ gab der Solist Tir Saor „Folk & Celtic Rock“ zum Besten. Mit Gesang und Gitarre erzählte er ruhig altüberlieferte Geschichten aus Schottland und Irland. Das gut gelaunte Publikum trug den Musiker mit viel Applaus zu einem richtig guten Konzert.

Dimmy Latecomer frenetisch gefeiert

Im „Henin“ ließen sich die Party-Gänger auf allen Etagen des Brauhauses von „Doris D.“ begeistern – wobei das „D.“ für Deutsch steht. Mit ausschließlich deutschen Songs, eigenwillig vermischt mit allen möglichen Text- und Stilrichtungen, traf die Gruppe punktgenau den Geschmack der Zuhörer. Zum Abschluss ging es „Zur Theke“. Dort wurde Dimmy Latecomer in der kleinen und hoffnungslos überfüllten Kneipe fast frenetisch gefeiert für seine musikalische Darbietung.

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