Tarifstreit

Bahnstreik in Hamm: Lage am Hauptbahnhof entspannt - Reisende verlegen Fahrten

Vor allem im Fernverkehr kam es zu Verspätungen oder Ausfällen.
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Vor allem im Fernverkehr kam es zu Verspätungen oder Ausfällen.

Das große Chaos im Hauptbahnhof Hamm blieb am Montag aus. Offenbar hatten sich Reisende vorab auf die angekündigten Streikmaßnahmen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) eingestellt und ihre Fahrten entsprechend geplant oder der verlegt.

Hamm - Weder am Service-Point in der Halle noch unter der Anzeigetafel ballten sich die Massen auf der Suche nach Anschlüssen. Mancher erkundigte sich nach den Fahrten der Privatbahnen. Hamm ist mit einer täglichen Frequenz von rund 30.000 Fahrgästen ein wichtiger Knotenpunkt in der Region, vor allem im IC- und ICE-Netz der Deutschen Bahn.

Wer im Regionalverkehr unterwegs war, hatte dank der privaten Anbieter auf vielen Linien gute Karten: Sie sind nicht durch die GDL vertreten. Inwieweit die privaten Regionalbahnen ab Hamm als Reisealternative stärker belastet waren, ließ sich am Montag nicht sagen. Von überfüllten Zügen ist aber nicht auszugehen. Wie ein Sprecher des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) mitteilte, liegt die Auslastung derzeit Corona-bedingt ohnehin nur bei 60 bis 65 Prozent des Normalmaßes.

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