Sanierung dauert länger: Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster länger gesperrt als geplant

Die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster dauert deutlich länger als geplant. Erst nach den Herbstferien sollen hier wieder Züge fahren und somit der SEV beendet sein.
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Die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster dauert deutlich länger als geplant. Erst nach den Herbstferien sollen hier wieder Züge fahren und somit der SEV beendet sein.

Die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster dauert deutlich länger als geplant: Erst nach den Herbstferien, am 26.Oktober, sollen hier wieder Züge fahren, teilte die Deutsche Bahn gestern mit.

Hamm/Werne – Nach bisheriger Planung hatte die Strecke Mitte August wieder freigegeben werden sollen. Die Bahn baut seit Anfang Januar zwischen Ascheberg und Werne auf einer Länge von fünf Kilometern Spundwände, um den Bahndamm zu stützen.

Mit diesen Arbeiten sei man im Plan, teilte der Staatskonzern gestern mit. Zwischenzeitlich sei aber deutlich geworden, dass auch der Oberbau erneuert werden müsse. Weil das Schotterbett unterschiedlich dick sei und wellenförmig verlauf, müsse der gesamte Oberbau abgetragen und neue aufgebaut werden.

Streckenabschnitte weiterhin nicht zweigleisig

Die Strecke bleibt deshalb zwischen Lünen und Münster weiterhin gesperrt. Im Nahverkehr fahren Ersatzbusse. Der Fernverkehr wird bereits seit 2018 umgeleitet. Die 1928 eröffnete einspurige Strecke gilt seit Jahren als problematisch. Sie soll teilweise, aber nicht vollständig zweigleisig ausgebaut werden. Einen Zeitpunkt dafür gibt es noch nicht.

Die Bahnstrecke zwischen Münster und Dortmund ist lange gesperrt. Die Diskussionen erstreckten sich über mehrere Monate. Was viele nicht wissen: Einen monatelangen Schienenersatzverkehr gab es schon einmal, er dauerte sogar deutlich länger als jetzt. Und er kam, anders als heute, urplötzlich.

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