Syrer ist Geschichte

An bekanntem Standort: Neues Sushi-Restaurant in der Fußgängerzone

Ehemaliger Syrer / Karlheim in der Bahnhofstraße wird zu Sushi
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Ehemaliger Syrer / Karlheim in der Bahnhofstraße wird zu Sushi

In der Fußgängerzone in Hamm eröffnet bald ein neues Sushi-Grill-Restaurant. Und das an einem Standort, der es zuletzt schwer hatte.

Hamm - Der Versuch eines syrisch-libanesischen Imbiss- und Restaurantbetriebs im ehemaligen „Karlheim’s“ an der Bahnhofstraße 3 hat nie richtig funktioniert. Nun zieht „Ichiban Sushi“ ein. Die Umbauarbeiten laufen, ein Transparent kündigt die Neueröffnung an.

„Ichiban“ in Hamm: Eröffnungstermin noch nicht bekannt

„Ichiban“ (deutsch: die Nummer eins) gibt es laut Homepage bisher zwei Mal: in Osnabrück und Münster. Nun kommt Hamm hinzu. Ein Eröffnungstermin ließ sich bislang nicht in Erfahrung bringen.

Auf der Unternehmensseite werden „gekochte, geräucherte, gegrillte, gebackene, marinierte und vegetarische Spezialitäten, aber auch Sushi mit dem traditionellen rohen Fisch, wie zum Beispiel Thunfisch, Lachs, Muscheln, Kaviar“ angekündigt.

Der neue Pächter im Ex-„Karlheim‘s“ ist nicht identisch mit der IchiBan Sushi-Grill-Restaurant Gruppe, die bereits seit Jahren am Markt ist und Standorte ebenfalls in Münster und Osnabrück sowie Hannover und Braunschweig betreibt. Es handele sich lediglich um eine Namensgleichheit. Darauf weist ein Sprecher der IchiBan Sushi-Grill-Restaurant Gruppe hin, nachdem es zu einer Verwechselung gekommen war.

„Karlheim’s“ schließt 2017 nach über 70 Jahren

Im Sommer 2017 hatte Hauseigentümer Ulrich Karlheim angekündigt, sein Speiserestaurant nach knapp 70-jähriger Geschichte zu schließen. Als wesentlichen Grund hatte er damals die Entwicklung der Innenstadt in diesem Bereich angeführt. „Dies ist kein Ort mehr für ein Speiserestaurant dieser Art“, sagte er damals.

Karlheim war für die Zeit danach zuversichtlich, mit einem syrischen Restaurant könnte sich ein Nachfolger etablieren. Doch der Plan ging nach der Eröffnung 2018 nicht auf. Zwar wurde umfangreich und kostenintensiv umgebaut, doch der Betreiber konnte nie seinen Ansprüchen gerecht werden, musste zwischendurch schließen und nachbessern. Auch ein Nachfolger konnte den Standort nicht halten. Jetzt kommt Sushi, und Karlheim ist zuversichtlich, dass es nun besser läuft.

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