Weitere Wände kommen erst 2024

Bahn baut 200 Meter Schallschutz: Arbeiten in der Selmigerheide gehen Ende März weiter

Weniger Bahnlärm in der Selmigerheide: Ab Ende März wird dort eine weitere Schallschutzwand errichtet. Zwei zusätzliche Wände sollen dann 2024 kommen.
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Weniger Bahnlärm in der Selmigerheide: Ab Ende März wird dort eine weitere Schallschutzwand errichtet. Zwei zusätzliche Wände sollen dann 2024 kommen.

In der Selmigerheide haben die Vorbereitungen zum Bau einer weiteren Schallschutzwand begonnen.

Selmigerheide – Es handelt sich dabei um die rund 200 Meter lange Wand 13 zwischen der Wiescherhöfener Straße und der Provinzialstraße entlang der Strecke 2910 (Bönen – Ranggierbahnhof Hamm).

Damit ist die Lärmsanierung in diesem Ortsteil aber noch nicht beendet. Entlang der Strecke 2932 (Hamm – Unna) müssen noch die Wände 14 und 15 mit einer Gesamtlänge von rund 1,8 Kilometern gebaut werden – und zwar zwischen dem Baumhofweg 12 und In der Haferheide 8 (Wand 14) sowie zwischen Zum Wiescherbach 5 und An der Spierkuhle 2 (Wand 15).

Anfang 2020 hatte die Bahn über diese sowie die Errichtung von fünf Lärmschutzwänden in Westtünnen informiert und dabei angekündigt, dass man Mitte 2021 mit dem Bau der Wände beginnen wolle. Doch in Westtünnen wurde die Maßnahme auf 2024 verschoben. Nach aktuellem Stand sollen die beiden Wände in der Selmigerheide, wie die Bahn mitteilte, ebenfalls erst im Jahr 2024 aufgestellt werden. Sie sind beide Teil des Planungsabschnitts Hamm 3.

Lärmschutzwand im westlichen Teil

Und so konzentrieren sich die Arbeiten zur Lärmsanierung weiter auf die im westlichen Teil der Selmigerheide gelegenen Strecken. Die Lärmschutzwand 12 an der Strecke 2650 (Köln – Hamm) wurde bereits weitgehend errichtet. Sie ist rund 500 Meter lang und erstreckt sich etwa zwischen der Röntgenstraße und der Dieselstraße.

Nach aktuellem Stand werden die weiteren Bauarbeiten in den Abschnitten 2650 und 2932, wie die Bahn mitteilte, mit Beginn der Sperrpausen am 26. März fortgesetzt und bis zum 9. April abgeschlossen sein. Das betrifft vor allem die Wand zwischen der Wiescherhöfener Straße der Provinzialstraße, die die westlich davon liegende Siedlung vorm Bahnlärm schützen soll.

Geförderte Schallschutzwände für Anwohner möglich

Die vorbereitenden Arbeiten haben hier bereits stattgefunden. Beispielsweise seien am Stellwerk in Selmig im geringen Umfang Grünschnittarbeiten durchgeführt sowie Schotter zur Flächenbefestigung angeliefert und eingeschoben worden, teilte ein Sprecher der Bahn mit. Die Einrichtung der Fläche als Logistikplatz und die Anlieferung der Wandelemente erfolge dann kurz vor Baubeginn im März. „Mit Beginn der Sperrpausen am 26. März beginnen dann sofort die konstruktiven Arbeitsschritte wie die Rammrohrgründung, das Setzen der Pfosten sowie der Einbau der Sockel und Alu-Elemente. Sämtliche gleisgebundenen Arbeiten werden bis zum Ende der Sperrpause am 9. April abgeschlossen sein.“

Neben dem aktiven Lärmschutz wird es entlang der Strecke 2650 auch passive Schallschutzmaßnahmen geben. Berechtigte Anwohner können sich den Einbau von Schallschutzfenstern fördern lassen. Informationen darüber sind aber erst 2023/24 vorgesehen. „Das liegt daran, dass zum Projekt Hamm 2 weitere Wände in Hamm-Heessen gehören, die erst in den kommenden Jahren errichtet werden. Im Anschluss daran erfolgt die passive Sanierung“, so die Bahn.

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