Massive Behinderungen drohen

B63 zwischen Werl und Hamm wird auf ganzer Länge saniert - Zeitplan

Hoch belastet ist die Bundesstraße 63 im Bereich der Ortsdurchfahrt Hilbeck. Nun wird die B 63 zur Großbaustelle.
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Hoch belastet ist die Bundesstraße 63 im Bereich der Ortsdurchfahrt Hilbeck. Nun wird die B63 zur Großbaustelle.

Es ist eine wichtige Verkehrsader in der Region – und wie in jedem Blutkreislauf ist es schlecht, wenn es sich staut. Aber nun wird der Verkehrsfluss auf der B63 bald ins Stocken geraten, es drohen massive Behinderungen zwischen Hamm und Werl für den Fern- und Nahverkehr.

Werl/Hilbeck/Hamm - Auf ganzer Länge muss die B63, ohnehin immer nahe am Verkehrsinfarkt, saniert werden. In diesem Jahr ist zunächst die Fahrbahnsanierung der B63 zwischen der Anschlussstelle A445 „Werl-Nord“ und dem Ortsteil Hilbeck (bis zur Kreuzung K38 Höhenweg/Allener Straße) vorgesehen. Das teilte Oscar Santos, Sprecher des Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift) auf Anfrage mit.

Seit Dienstag läuft die Ausschreibung. Los geht es vermutlich im April 2021, so Santos. Erst gibt es Vorarbeiten, die Hauptarbeiten laufen ab August. So schwierig die Arbeiten auch werden: Man könne nicht mehr länger warten mit der Sanierung. „Irgendwann müssen wir da dran.“

Irgendwann müssen wir da dran.

Oscar Santos, Sprecher des Landesbetrieb Straßenbau NRW

Damit der Verkehr auf der hoch belasteten Strecke nicht dauerhaft zum Erliegen kommt, sollen die Fahrzeuge unter Aufrechterhaltung des Durchgangsverkehrs möglichst immer zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Eine „zeitweise Verbreiterung“ des Straßenquerschnitts ist geplant. Wo das nicht geht, wird eine Baustellenampel zum Einsatz kommen müssen. Umleitungen sind für diesen Teilabschnitt wegen weiterer Maßnahmen auf den Nebenstrecken (Instandsetzung der Wambelner Straße sowie weiterer Kreisstraßen) nicht möglich. So wie für den Verkehr an sich gilt daher auch die die Planer: Da muss man durch.

Über mehrere Jahre werden die Arbeiten gestreckt. In diesem Jahr erhält der Abschnitt bis Hilbeck die neue Fahrbahnoberfläche. Bauende dieses Abschnitts ist aller Voraussicht nach Ende 2021.

B63: In Hilbeck verschwinden „kleinere Schadstellen“

Innerhalb der Ortsdurchfahrt Hilbeck werden hingegen zunächst „lediglich zwei kleinere Schadstellen beseitigt“, kündigt Santos an. Wann die gesamte Ortsdurchfahrt Hilbeck, das Nadelöhr auf der rund acht Kilometer langen Strecke bis Hamm (hier „Werler Straße“), saniert wird, sei „noch offen“.

In Hilbeck kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Beschwerden über Schäden an der Straße. Auch aktuell gibt es Asphaltabsackungen in der Durchfahrt, zudem Schäden am Gehweg. Die Hoffnung im Ort: dass es möglichst schnell mit der Sanierung geht. Nun steht fest, dass sich die Hilbecker gedulden müssen.

Sanierung zwischen Hilbeck bis Hamm folgt später

Dann geht es weiter bis zur Autobahn A2. „Der Rest ist sicher nicht in einem Jahr zu machen“, sagt Santos. Denkbar ist, dass die Maßnahme in weitere Abschnitte geteilt wird, um sich Richtung Norden vorzuarbeiten. Wann man startet, sei noch offen, sagt eine Sprecherin der Regionalniederlassung Ruhr. „Wir sind in der Vorbereitungsplanung.“ Auf keinen Fall aber werde man loslegen, während auf Werler Gebiet nchh saniert wird.

Die obere Asphaltschicht der Bundesstraße, schwer geschädigt vom Schwerlastverkehr, wird erneuert; bei den Schadstellen wird es auch tiefer in den Untergrund gehen, um sie dauerhaft zu ertüchtigen. Das wird die Bauzeit zusätzlich in die Länge ziehen. Insgesamt werden sich die Kosten in den Millionenbereich summieren.

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