Staus und Wartezeiten bis mindestens Ende Juli

Probleme mit Umleitung an Ahorn-/Birkenallee sind Ansichtssache

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Nachdem es Irritationen unter den Radfahrern gab, wie sie denn nun, wie hier, vom Geitheufer zum Dunantweg kommen, hat die Stadt am Montag Markierungen aufgetragen.

Hamm - Mit dem Frühjahr kommen die Baustellen. Autofahrer müssen in Hamm derzeit einige Sperrungen und Umleitungen in Kauf nehmen. Zum Beispiel auf der Ahorn- und Birkenallee, die  wohl bis Ende Juli saniert werden. Staus auf Soester Straße und Caldenhofer Weg sind die Folge. Doch während Auto- und Radfahrer schimpfen, hält die Stadt das alles für wenig dramatisch – innerhalb einiger Tage habe sich die Situation beruhigt.

Seit Ende April saniert der Landesbetrieb Straßen NRW die Landesstraße 670, wie Ahorn- und Birkenallee im Amtsdeutsch heißen. Der Erneuerungsbedarf steht außer Frage: Die Kreuzung mit dem Caldenhofer Weg ist löchrig, die Brücke über die Ruhr-Lippe-Eisenbahn – Baujahr 1965 – für ihreBodenwellen berüchtigt. Beschwerden kommen trotzdem, seit der Baustellenbereich zumindest im Ost-West-Verkehr im großen Bogen umfahren werden muss. 

Es drubbelt sich vor allem in der Mark: Hier treffen die Ost-West-Umleitung über Caldenhofer Weg, Hohefeldweg und Soester Straße und die nach wie vor befahrbare Nord-Süd-Achse aufeinander. Zusätzliche Fahrspuren und provisorische Ampeln an der Einmündung von Hohefeldweg und Soester Straße sollen die Automassen lenken. Immer wieder bilden sich lange Autoschlangen, der Verkehr bricht aber nicht zusammen.

Autofahrer suchen sich vermutlich Alternativrouten

Jörg Pohl, der beim Tiefbauamt für die Umleitungsplanung zuständig ist, sieht sich bestätigt: Die W artezeiten seien seit einigen Tagen überschaubar, viele Autofahrer hätten sich wohl Alternativrouten gesucht. Auf Marker Allee und Grönebergstraße sei jetzt mehr los.

Umweg für Radfahrer und Fußgänger

Für Unmut sorgt eine Sperre, die Pohl unter Sicherheitsmaßnahmen verbucht: die Aufhebung einer Querungshilfe zwischen der neuralgischen Einmündung und dem nahen Bahnübergang der Ruhr-Lippe-Eisenbahn. Wegen des höheren Verkehrsaufkommens sei der Übergang hier viel zu gefährlich. Radfahrer und Fußgänger sollen einen 80-Meter-Umweg absolvieren – und viele halten sich nicht daran. Vielleicht auch, weil der sichere Weg zunächst nicht weiter ausgezeichnet war – erst am Montag wurden eigene Markierungen auf dem Gehweg angebracht.

Ampeln noch in Betrieb

Im Nord-Süd-Verkehr bleibt die Baustelle Pohl zufolge für die gesamte Bauzeit in beide Richtungen befahrbar. Die Achse müsse als Autobahnbedarfsumleitung, für die Buslinie 30/31 und für die Feuerwehr offenbleiben. Im Baustellenbereich selbst ist das Abbiegen vom Caldenhofer Weg auf die Ahorn- und Birkenallee zwar nicht mehr möglich, die dortigen Ampeln sind aber nach wie vor in Betrieb, um Fußgängern und Radfahrern die Überquerung der Kreuzung zu ermöglichen.

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Wie lange die Sanierung der L670 dauert, liegt nicht in Pohls Hand. Bis Ende Juli hat Straßen NRW kalkuliert, falls alles gut geht und an der Bahn- und den zwei Ahsebrücken im Baustellenbereich keine unangenehmen Überraschungen gefunden werden.

Sanierung geht noch weiter

Und wenn der Landesbetrieb fertig ist, macht die Stadt gleich weiter: Das kurze Stück des Caldenhofer Weges zwischen Birkenallee und Hohefeldweg solle dann neu gemacht werden, sagt Pohl, und vielleicht auch die südlich anschließende Dr.-Loeb-Caldenhof-Straße.

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