Bilanz einer Schwerpunktkontrolle

Auto-Poser in Hamm: Polizei ahndet jede Menge Verstöße

Getunte Autos sorgen auch in Hamm immer wieder für Unfrieden. (Symbolbild)
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Getunte Autos sorgen auch in Hamm immer wieder für Unfrieden. (Symbolbild)

Bei Schwerpunktkontrollen sind Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes und der Polizeiwachen in der Hammer Innenstadt verstärkt gegen sogenannte Auto-Poser vorgegangen.

Hamm - Bei den Kontrollen rund um den Santa-Monica-Platz hielten die Polizisten am Samstag in der Zeit von 19 Uhr bis 3 Uhr etwa 100 Fahrzeuge an. Insgesamt 35 Verstöße wurden geahndet, darunter Telefonieren am Steuer, Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, Missachtung von Verkehrszeichen oder unnützes Hin- und Herfahren. Bei drei Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis durch bauliche Veränderungen erloschen. Das teilte die Polizei am Montag in einer Bilanz mit. Das Vorgehen erinnert an Dortmund, wo die Polizei seit längerer Zeit bereits gegen Raser und Tuner am Wall vorgeht.

Unzulässige Umbauten an Fahrzeugen, das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit sowie Imponiergehabe am Steuer können nicht nur für die im Fahrzeug befindlichen Personen, sondern auch für Unbeteiligte eine Gefahr darstellen, mahnt die Polizei aus gegebenem Anlass. Nicht zuletzt werden Anwohner durch die Geräuschkulisse beim Beschleunigen der zum Teil hochmotorisierten Autos gestört.

Die Hammer Polizei will auch zukünftig zu den relevanten Zeiten mit ihren Einsatzkräften in der Innenstadt präsent sein und den Kontrolldruck weiter aufrecht erhalten. - WA

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