Zum Aufpäppeln ins Tierasyl

Ausgesetzt in Einkaufstaschen: So geht es den neun Meerschweinchen jetzt

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Die Nachfrage nach den ausgesetzten Meerschweinchen ist groß. Sie werden wohl bald ein neues und richtiges Zuhause finden. 

Hamm - Tierfreunde waren entsetzt, als sie vor eineinhalb Wochen von den ausgesetzten neun Meerschweinchen erfuhren. Die niedlichen Nager waren einfach in zwei Einkaufstaschen vor dem Penny-Markt in Hamm-Osten abgestellt worden. Sie kamen erst einmal ins Tierasyl.  

Den neun Meerschweinchen, die vor eineinhalb Wochen in zwei Einkaufstaschen ausgesetzt wurden, geht es gut. Im Hammer Tierasyl werden die neun Tiere wieder aufgepäppelt. Regelmäßig schaut eine Tierärztin nach den Nagern und bescheinigt ihnen, dass sie sich gut erholen. Eine Weile müssen die Tiere noch im Asyl bleiben, dann können sie in eine Familie gegeben werden. 

Nach der Berichterstattung über den Fund haben sich viele Menschen im Tierasyl gemeldet und haben sich bereiterklärt, die Tiere aufzunehmen. „Wir haben nicht genau gezählt. Die Anteilnahme ist erfreulich groß. Bisher ist eine deutlich hohe zweistellige Zahl an Anrufen beim Tierasyl eingegangen“, so Stadtsprecher Lukas Huster auf Nachfrage.

Zum Artikel "Meerschweinchen in Einkaufstaschen ausgesetzt - Tierfreunde entsetzt!" hier klicken

Vor einer Woche hatten Unbekannte vor dem Penny-Markt am Alten Uentroper Weg die neun Tiere ausgesetzt. Verteilt in zwei große Einkaufstaschen – ohne Futter, Wasser oder Stroh – hatte sie der Besitzer an den Einkaufswagen abgestellt. Die Tiere wurden schnell gefunden und ins Asyl gebracht. Nur ein Männchen war nach dem Fund etwas mitgenommen.

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