Eurobahn: immer wieder einzelne Ausfälle

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Hamm - Bei der Eurobahn sind in den vergangenen Tagen einzelne Fahrten ausgefallen. Das Unternehmen und der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bewerten die Situation allerdings als stabil.

Betroffen waren am Dienstag drei Verbindungen der Regionalbahn 89 (Münster–Paderborn); auf anderen Linien fuhren die Zügen „mit verminderter Kapazität“, also mit einem statt mit zwei Triebwagen.

Positiv beurteilt der NWL einen Entlastungszug zwischen Hamm und Münster, der noch bis Freitag Kapazitätsprobleme im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr auffangen soll. Hier werden Reisezugwagen aus den 1960er Jahren eingesetzt.

Testfahrer des NWL seien mitgefahren und hätten nichts beanstandet, so ein NWL-Sprecher. Es lägen auch keine Beschwerden von Fahrgästen vor. NWL und der für die Strecke zuständige Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) traten dem Eindruck entgegen, dass Passagiere morgens wegen überfüllter Züge nicht befördert werden könnten.

Die Eurobahn hatte wegen Personalmangels im Dezember und Anfang Januar einen umfangreichen Notfahrplan in Kraft gesetzt und zahlreiche reguläre Fahrten ausfallen lassen. Betroffen waren die Linien RE13 (Hamm-Venlo), RB59 (Dortmund-Soest), RB67 (Münster-Bielefeld), RB69 (Münster-Hamm-Bielefeld), RB71 (Bielefeld-Rahden) und RB89 (Münster-Hamm-Paderborn).

Das Unternehmen machte einen ungewöhnlich hohen Krankenstand geltend. NWL und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr protestierten ungewöhnlich heftig gegen den Notfahrplan und kündigten empfindliche Strafzahlungen für das Unternehmen an.

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