Ausbauplan für Alleenradweg liegt vor

Freie Sicht geschaffen: Die Rodungen auf der Bahntrasse müssen bis Monatsende abgeschlossen sein. Die ökologische Bauleitung wird dafür sorgen, dass der Weg nicht nur geradlinig und mittig verläuft, sondern auch zum Teil und je nach Bewuchs leicht verschwenkt wird. ▪
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Freie Sicht geschaffen: Die Rodungen auf der Bahntrasse müssen bis Monatsende abgeschlossen sein. Die ökologische Bauleitung wird dafür sorgen, dass der Weg nicht nur geradlinig und mittig verläuft, sondern auch zum Teil und je nach Bewuchs leicht verschwenkt wird. ▪

OSTERFLIERICH ▪ Der Ausbau des Allenradweges am südlichen Stadtrand hat mit den Rodungen von Bäumen und dem Freischneiden der ehemaligen Bahntrasse begonnen. Der Blick auf das schnurgerade Band lässt schon erahnen, welche Weitsicht sich den Radfahrern künftig bieten wird. In zwei Bauabschnitten soll der Alleenradweg in diesem und im nächsten Jahr von Bönen über Hamm bis nach Welver fortgesetzt werden. Das geht aus dem Ausbauplan hervor, den die Stadtverwaltung jetzt vorgelegt hat und der, auch wenn schon gearbeitet wird, noch beschlossen werden muss. Den Grundsatzbeschluss hatte der Rat allerdings Ende 2010 gefasst.

Der erste Bauabschnitt betrifft einen etwa 700 Meter langen Bereich auf Bönener Gebiet, südlich von Flierich bis an die Hammer Stadtgrenze, wo der Radweg zurzeit an der Straße In der Hasenvöde endet. Die derzeit noch nicht abgeschlossenen Rodungen auf dem Abschnitt im weiteren, etwa 2 700 Meter langen Verlauf führen bis zur Werler Straße. Dann geht es unter der Bundesstraße 63 hindurch und über eine Rampe bis auf die Pentlinger Straße, wo der Radweg künftig die folgenden drei Kilometer auf dem vorhandenen Wirtschaftsweg weitergeführt wird. Der Alleenradweg erhält eine 2,5 Meter breite asphaltierte Fahrbahn, gesäumt von einem jeweils einen halben Meter breiten, geschotterten Rand.

Im Gegensatz zur bisherigen Planung muss der Radweg unter der B 63 jetzt doch über den mittlerweile biotopartigen Bereich des ehemaligen Gleisbettes geführt werden. Der Landesbetrieb Straßen NRW stellte fest, dass der Platz zwischen Böschung des Geländeeinschnitts und Betonpfeiler zu klein ist. Der Weg soll daher direkt am Pfeiler und über das sichtbares Fundament verlaufen, so dass vom alten Gleisbett noch 3,75 Meter frei bleiben.

Die drei alten Brücken zwischen Holtumer Weg und Alter Hellweg werden saniert und erhalten unter anderem Geländer zur Absturzsicherung. Eine Sanierung der maroden Brücke südlich von Gut Kump ist allerdings nicht mehr möglich. Statt eines teuren Neubaus wird der bislang über die Bahntrasse führende Wirtschaftsweg um drei bis vier Meter abgesenkt, der Radweg dagegen etwa zwei Meter angehoben, um so eine niveaugleiche Kreuzung zu schaffen. Die bislang an der Brücke angehängte Wasserleitung der Stadtwerke wird in den Wirtschaftsweg verlegt.

Bis Ende Februar, also vor Beginn der Vegetationsperiode, müssen die Vorarbeiten erledigt sein. Die Ausschreibung für den Bau des Radweges und für die Sanierung der Brücken erfolgen aber erst nach dem Beschluss des Ausbauplans durch die Bezirksvertretung Rhynern. ▪ ha

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