Ausbau des Radwegs auf ehemaliger Bahntrasse wird vorbereitet

Nur bei genauerem Hinschauen ist zu sehen: Der Ausbau des Radweges auf der ehemaligen Bahntrasse (hier am Holtumer Weg) wird vorbereitet. ▪

RHYNERN ▪ Geht es los? Die Frage stellte sich sicherlich so mancher Einwohner Osterflierichs und aus Hilbeck in diesen Tagen, als er die Fahrzeugspuren auf der ehemaligen Bahntrasse an der südlichen Stadtgrenze sah.

Die Bauarbeiten für den geplanten Radweg vom bisherigen Ausbauende in Flierich über Osterflierich, Allen, Wambeln nach Welver haben aber noch nicht begonnen. „Es sind eher die Vorarbeiten zu den Vorarbeiten“, erklärt Stadtsprecher Christian Strasen, dass man sich noch in einer ganz frühen Phase der Umsetzung befindet.

„Ein Teil der zugewachsenen Trasse ist freigeschnitten worden, um schauen und entscheiden zu können, welche Bäume und Büsche wegmüssen und was stehen bleibt.“ Der Auftrag zum Freischlagen der Trasse ist daher noch nicht erteilt. Die Arbeiten müssen aber erledigt sein, bevor es grünt. „Im frühen Frühjahr wird das Baufeld freigemacht. Später dürfen wir nicht mehr“, sagt der Stadtsprecher angesichts des Schutzes vor allem von brütenden Vögeln und anderen Tiere.

Bereits vor einem Jahr war die Finanzierung des Radwegeprojektes für frühestens 2012 in Aussicht gestellt worden. Die Umsetzung soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Einen Zeitplan konnte der Stadtsprecher noch nicht nennen.

Für 2,1 Millionen Euro wird der etwa 2,3 Kilometer lange Abschnitt westlich der Werler Straße (B 63) bis zum derzeitigen Ausbauende „In der Hasenvöde“ und werden die östlichen 900 Meter von Wambeln bis zur Stadtgrenze zum Kreis Soest gebaut. Die verbleibenden 3,6 Kilometer des Radweges zwischen der B 63 und der Sönnernstraße verlaufen nicht über die ehemalige und jetzt unter Naturschutz stehende Bahntrasse, sondern auf der Pentlinger Straße. ▪ ha

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