Aus für Kraftwerk Westfalen endgültig besiegelt

Hingucker in Uentrop: die Silhouette des Kraftwerks Westfalen.
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Hingucker in Uentrop: die Silhouette des Kraftwerks Westfalen.

Zum 1. Juli wird im Steinkohlekraftwerk Westfalen keine Kohle mehr verfeuert und kein Strom mehr produziert. Sollte es daran immer noch Zweifel gegeben haben, so sind diese jetzt endgültig weggewischt.

Hamm – Die Bundesnetzagentur hat nun die Planungen bestätigt, die Generatoren zu rotierenden Phasenschiebern umzurüsten. Damit ist das Aus für das Kraftwerk endgültig. Die Anlage soll und kann daher zeitnah umgerüstet werden. Beim Betrieb des Phasenschiebers entfällt die Kohleverfeuerung, sodass das Ziel des Kohleausstiegs, die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, erreicht wird. Statt des Generators wird künftig der rotierende Phasenschieber für die Spannung im Netz sorgen. Der Netzbetreiber Amprion darf den Phasenschieber betreiben, bis eine Blindleistungskompensationsanlage gebaut wird und seine Aufgaben übernehmen kann – maximal jedoch acht Jahre lang.

Das Kraftwerk Westfalen ist vom Netzbetreiber Amprion als systemrelevant eingestuft und bei der Bundesnetzagentur ein Phasenschieber beantragt worden.

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