Eins von fünf Projekten

Aufbruch zu neuem Innenstadtbild: Bebauung der „Kipp’n in“-Fläche beginnt bald

Die Vorbereitungen laufen: Die Fläche des ehemaligen Kipp’n in wird bald bebaut. Hinten im Bild der Bahnhof, rechts das Kleist-Forum in Hamm.
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Die Vorbereitungen laufen: Die Fläche des ehemaligen Kipp’n in wird bald bebaut. Hinten im Bild der Bahnhof, rechts das Kleist-Forum.

Es kommt Bewegung in die Baulandschaft in der Hammer Innenstadt: Die vorbereitenden Arbeiten für die Neubebauung der Fläche des ehemaligen „Kipp’n in“ an der Bahnhofstraße haben begonnen.

Hamm – Auf der „Kipp’n in“-Fläche wird ein Wohnhaus mit Arztpraxen im Erdgeschoss entstehen. Es ist das erste von fünf Projekten, die das Gesicht der westlichen Innenstadt nachhaltig verändern werden.

In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken hat das ausführende Bauunternehmen Heckmann in den vergangenen Tagen noch im Erdreich liegende Leitungen geprüft. Nun stehe der weitere Zeitplan, sagt Investor Dirk Brenschede. Demnach sollen noch in diesem Monat die erforderlichen Sondierungsbohrungen durch den Kampfmittelräumdienst auf Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg ausgeführt werden.

Wohnhaus mit Arztpraxis

Im Januar erfolge dann die Umlegung von Stromtrassen und Ende Januar sei schließlich der Baubeginn geplant. Eine Teilbaugenehmigung für die Erdarbeiten hat Brenschede erhalten, alle anderen Unterlagen seien zur Genehmigung bei der Stadt eingereicht. Brenschede hatte den Neubau in enger Absprache mit der Stadt entwickelt.

Im Erdgeschoss werden ein Allgemeinmediziner und ein Augenarzt mit ihren Praxen einziehen. Auf den vier Etagen darüber will Brenschede sogenanntes „Service-Wohnen“ anbieten. In erster Linie angesprochen fühlen sollen sich Menschen, die beispielsweise mit Eintritt ins Rentenalter ins Zentrum ziehen und sich ein wählbares Paket an Service- und Pflegeleistungen sichern wollen. Dafür arbeitet er mit einem überregionalen Betreuungsdienst zusammen. „Durch die Unterschrift des Mietvertrages ist auf Wunsch eine spätere Pflege garantiert“, sagt Brenschede.

Aufbruch zu neuem Innenstadtbild

660 Quadratmeter Grundfläche werden hier insgesamt bebaut. Auch zur Neuen Bahnhofstraße entsteht ein geschlossener Riegel. Das Bild an der Verkehrsader wird sich mit dem geplanten studentischen Wohnen neben dem Gesundheitsamt und der Bebauung der Rückseite des B&B-Hotels noch einmal deutlich verändern.

Hinzu kommt wenige Meter entfernt der Abriss der Ter Veen-Hülle und der Neubau des „GHotel“ mit geplanter Eröffnung 2024. Mit der – wie auch immer gearteten – Umnutzung des Kaufhofs ist der Umbruch in diesem Innenstadtbereich dann komplett.

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