Sanierungsarbeiten vor Abschluss

Auf der Wambelner Straße kehrt Tempo 100 zurück

Das Tempolimit wird wieder aufgehoben: Die Wambelner Straße ist schon bald wieder befahrbar.
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Das Tempolimit wird wieder aufgehoben: Die Wambelner Straße ist schon bald wieder befahrbar.

Mit der Fertigstellung der Wambelner Straße wird das Tempolimit im Bereich der Baumallee entlang des Gewerbeparks wieder aufgehoben. Im Zuge der Fahrbahnmarkierungen wurden jetzt die Verkehrsschilder aufgestellt, darunter ist auch wieder das weiß-schwarze Verkehrschild, das den Tempo-70-Bereich aufhebt.

Wambeln/Allen - Nach Verlassen der geschlossenen Ortschaft von Rhynern gilt zunächst 70, dann 100. Zuletzt war wegen der enormen Straßenschäden überall lediglich Tempo 50 erlaubt. Vorerst sollten die Verkehrsteilnehmer aber noch nicht vom Bleifuß Gebrauch machen, denn der Tempo-100-Abschnitt endet wegen der noch vorhandenen Baustelle bereits vor der nächsten Kurve.

Die Straßensperre zwischen Oberallen und Wambeln wird am Mittwoch, 12. Mai, aufgehoben. Voraussichtlich werden noch bis Ende Mai werden im Rahmen einer Wanderbaustelle die Zufahrten und Bankette fertiggestellt. Deshalb sei zeitweise auf kurzen Abschnitten nur ein Fahrstreifen frei, teilte Nadia Leihs von Straßen-NRW mit. Erst wenn die Strecke bis nach Wambeln hoch wieder „eingefahren“ ist, werden auch die temporären Geschwindigkeitsverbotsschilder abgebaut.

Bevor die Straßenschäden ein immer größeres Ausmaß annahmen und die jetzige Sanierung notwendig machten, galt auf der gesamten Wambelner Straße trotz der kurvenreichen Strecke Tempo 100. Genau deshalb sind nicht alle von der erneuten Raserei-Möglichkeit begeistert. Die CDU-Bezirksfraktion hatte noch jüngst zumindest für Lkw ein Tempolimit von 30 gefordert. Zum einen, um die Strecke für Brummi-Fahrer unattraktiv zu machen, zum anderen, um Unfallrisiken zu minimieren.

Jäger des Reviers fordern schon lange eine Geschwindigkeitsreduzierung, da gerade in der Senke nach der Baumallee Rehwild die Straße überquert und es häufig zu Wildunfällen oder Beinahe-Zusammenstößen kommt. Unfälle seien für die Tiere meist tödlich, aber auch für die Autofahrer gefährlich, warnen die Jäger.

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