Nachgefragt bei Schulen, Handel und Stadt

Auch Hamm wartet auf das Ende der Maskenpflicht

Manche(r) in Hamm schaut neidisch nach Dänemark, wo seit Montag - mit Ausnahme des ÖPNV - keine Maske mehr getragen werden muss.

Hamm - In Deutschland und NRW dominiert die Vorsicht. Bei Temperaturen um 30 Grad haben insbesondere Schüler und Lehrer unter der Maske zu leiden. Eltern befürchten wegen der Hitze gesundheitliche Risiken für ihre Kinder. Ist die Maskenpflicht noch verhältnismäßig? (News zum Coronavirus in Hamm)

Kathrin Schäfer, Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft, würde die Maskenpflicht nicht pauschal über Bord werfen, sieht aber unterschiedliche Notwendigkeiten je nach Schulform. „An Grundschulen, wo im Klassenverband unterrichtet wird, sollte die Verpflichtung aufgehoben werden“, sagt sie. „An weiterführenden Schulen, wo die Schüler im Kurssystem immer wieder auf andere Schüler treffen, halte ich ein Ende der Maskenpflicht für schwierig. Bis zu den Sommerferien sollte daran festgehalten werden.“

Schäfer wünscht sich für die Schüler daher andere Erleichterungen: zum Beispiel einen „großzügigen Umgang“ mit der Hitzefrei-Regelung oder zusätzliche Trink- und Essmöglichkeiten.

Maskenplicht in Hamm: Das sagt der Einzelhandelssprecher

„Bewerten, ob die Maske notwendig ist oder nicht, kann ich nicht“, sagt Matthias Grabitz, Sprecher des Beirats Einzelhandel. Für ihn ist eine Maske aber kein Hindernis, Gastronomie oder Einzelhandel aufzusuchen. „Klar ist es ohne Maske noch schöner, aber wir sind ja geübt darin. Positiv ist doch, dass es keine Testpflicht mehr gibt und die Menschen wieder in die Stadt kommen.“

Die Stadt wollte das Thema Maskenpflicht nicht kommentieren.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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